Afrikanische Kunst aus Zimbabwe: „Hinterlassene Spuren“

„African Queen“ ist diese außergewöhnliche Shona-Skulptur betitelt. (Foto: Anna Beisse-Munemo)

Shona-Skulturen-Ausstellung bei Turek in Thönse

THÖNSE (bs). Von Samstag, 8. August bis zum 13. September 2015 stellt die Familie Munemo Shona-Skulpturen aus Zimbabwe im Garten von Merle Turek in Thönse, Unter den Eichen 17, aus.
Es handelt sich unter anderem um neue Werke von Lovemore James und Peter Kananji, mit denen Ngoni Munemo bis zu seinem Tode zusammengearbeitet hat. Ngoni Munemo wurde 1953 geboren und verstarb im Dezember 2003. Er war Gründungsmitglied des jetzigen Cannon Patterson Arts Centers in Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe.
Später wurde er Mitglied der Tengenenge Künstler-kooperative und arbeitete mit namhaften simbabwischen Steinbildhauern wie z.B. John Takawira zusammen. Seine Werke wurden in der Nationalgalerie in Harare, den USA und Deutschland ausgestellt.
Vertreten wird Ngoni Munemo durch seinen Bruder Caleb und seine Schwägerin Anna Beisse-Munemo aus Garbsen, die durch den Verkauf der Skulpturen AIDS-Projekte in Zimbabwe unterstützen.
Anna Beisse-Munemo erhielt 2009 für ihre langjährige AIDS-Arbeit den Reminders Day Award gemeinsam mit Prof. Dr. Alfred Biolek in Berlin.
Die Shona-Skulturen-Ausstellung mit dem Titel „Hinterlassene Spuren“ wird am Samstag, 8. August, um 14.00 Uhr eröffnet. Darüber hinaus sind die Kunstwerke den ganzen August über samstags und sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr zu sehen sowie am Wochenende 12./13. September.