60 Einsatzkräfte bekämpften den Brand im Trunnenmoor

Unendliche Meter Schlauchleitungen mussten die Feuerwehrkameraden im Trunnenmoor verlegen. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel)

Rund 2,5 Hektar Wald und Wiese wurden Opfer der Flammen

BURGWEDEL (bs). Rund 2,5 Hektar Wald- und Wiesenfläche wurden am vergangenen Samstag Opfer den Flammen. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kleinburgwedel, Wettmar, Thönse, Fuhrberg und Großburgwedel waren nördlich der Gasstation im Trunnenmoor im Einsatz, um ein weiteres Ausdehnen des Brandes zu verhindern.
Gegen 14.30 Uhr war das Feuer ausgebrochen, Wind und Trockenheit sorgten für eine schnelle Ausbreitung der Flammen und das Entzünden immer neuer Glutnester. „Das war eine schweißtreibende Arbeit“, resümierte Jörg Hendricks, Pressesprecher der Feuerwehr Großburgwedel. Unendliche Meter Schlauch mussten verlegt werden und das durch unwegsames, von eisgefrorenen Gräben durchzogenes Gelände.
Bis ca. 17.30 Uhr waren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Ein weiteres Mal rückte die Feuerwehr dann am Sonntag zu Nachlöscharbeiten auf der Fläche aus und erst am Montag konnten die letzten Meter Schlauch wieder eingeholt werden, die als Vorsichtsmaßnahme an der Brandstelle verblieben waren.
Inzwischen sind die Brandermittler der Polizeidirektion Hannover tätig geworden. „Das Brandstrafrecht ist äußerst kompliziert“, erklärte Holger Hilgenberg von der Pressestelle der Polizeidirektion. Den Ermittlungen zufolge handelt es sich im Trunnenmoor um einen Oberflächenbrand, der entweder fahrlässig oder vorsätzlich gelegt worden sei. Für ein bewusst herbeigeführtes in Brand setzen habe man keine Beweise gefunden. Der Fall läge nun bei der Staatsanwaltschaft Hannover, die nun zu entscheiden habe, wie weiter verfahren werde.