49-jähriger LKW-Fahrer fährt auf der A7 in eine Nachtbaustelle

Die Bilanz des nächtlichen LKW-Unfalls auf der A7 in Höhe Großburgwedel: ein leicht verletzter LKW-Fahrer und rund 70.000 Euro Sachschaden. (Foto: Feuerwehr Großburgwedel)

Unfallverursacher leicht verletzt – 70.000 Euro Sachschaden

GROSSBURGWEDEL (r/bs). In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, gegen 3.15 Uhr, ist der Fahrer eines Sattelzuges auf der Bundesautobahn (BAB) 7 in Höhe Großburgwedel in Richtung Hamburg in eine Nachtbaustelle gefahren und mit einem Absicherungsfahrzeug kollidiert. Die Bilanz: ein leicht verletzter LKW-Fahrer und hoher Sachschaden.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 49-jährige Fahrer eines polnischen Sattelzuges auf der BAB 7 in Richtung Hamburg unterwegs als er aus bislang unbekannter Ursache den ordnungsgemäß eingerichteten Vorwarner sowie die Verkehrsbeeinflussungsanlage übersah und in Höhe der Anschlussstelle (AS) Großburgwedel auf das Absicherungsfahrzeug einer wegen Fahrbahnsanierungsarbeiten eingerichteten Nachtbaustelle fuhr.
Im weiteren Verlauf stellte sich der mit Farben und Bitumen beladene Sattelzug quer über alle drei Fahrstreifen. Eine Arbeitsmaschine, die sich in dem Absicherungs-LKW befand, wurde auf die Fahrbahn geschleudert und fing Feuer.
Die Feuerwehr Großburgwedel löschte die brennenden LKW-Reifen und die in Brand geratene Baumaschine. Da der 40-Tonner Gefahrgut geladen hatte, wurde die Ladung unter Atemschutz überprüft. Es wurden keine auslaufenden Flüssigkeiten festgestellt.
Der 49 Jahre alte Pole wurde bei dem Unfall leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher, nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde er entlassen.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, den die Polizei auf rund 70.000 Euro schätzt. Während der Unfallaufnahme war die A 7 bis zirka 5.30 Uhr voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen, die Reinigungsarbeiten der Fahrbahn dauerten bis in die Nachmittagsstunden an.
Eine schwangere Frau, die sich mit akuten Wehen im Stau befand, wurde von Beamten der Autobahnpolizei in ein Krankenhaus begleitet.