30 Schülerinnen und Schüler stellten ihre Praktika vor

Jedes Praktikum wurde an den Tischen mit Kurzbeschreibungen vorgestellt. Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis sieben waren Mitmachaktionen vorbereitet, die ihnen die Inhalte des Praktikums vermitteln sollten. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Gelungener Abschluss schulischer Berufsorientierung

GROSSBURGWEDEL (hhs). Gestern stellten die Schülerinnen und Schüler von Albert-Schweitzer- und Pestalozzi-Schule ihre Erfahrungen vor, die sie in berufsorientierten Praktika vor und nach den Herbstferien sammeln konnten.
Von der Albert-Schweitzer-Förderschule hatten zwölf, von der Pestalozzi-Schule 18 junge Menschen Erfahrungen in Betrieben und Firmen in Burgwedel, Isernhagen und Hannover gemacht. Und diese waren weitestgehend positiv, so die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten.
Die Bereitschaft der Betriebe, die jungen Leute berufsorientiert zu betreuen, sei sehr groß gewesen erläuterte Christine Blanke, Leiterin der Albert-Schweitzer-Schule ihre Erfahrungen. Viele Einzelhändler, darunter EDEKA-Isernhagen, E-Center Großburgwedel, Raiffeisenmarkt, REWE, Tierfutter 24 sowie Kfz-Werkstätten, die Küche des WohnParks, der Wasserverband, Kindertagesstätten in Burgwedel und Hannover, Metallbauer und Systemgastronomie hatten mitgemacht.
Die Schulen hätten viel positive Rückmeldungen der Betriebe über ihre Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern erhalten. Das Arbeitsverhalten der jungen Leute sei als gut bezeichnet worden. Der 14-jährige Jannick zum Beispiel hat ein Praktikum als KFZ-Mechatroniker bei Bartels Automobile gemacht. Er habe eine Menge dabei gelernt und es habe ihm Riesenspaß bereitet und man habe sich bei Bartels in Neuwarmbüchen sehr um ihn gekümmert.
Er sei sich nun sicher, dass er einen Beruf wählen werde, in dem er mit seinen Händen arbeiten muss, ein Handwerk vielleicht. Ähnlich äußerte sich der 15-jährige Lukas, der beim Wasserverband in das Berufsfeld „Fachkraft für Wasserwirtschaftstechnik“ hineinschnuppern konnte. Er habe viel gelernt beim Wasserverband und dort tolle Kollegen gehabt.
Gestern Morgen hatten sie alle kleine Mitmachaktionen aus ihren Praktika für die Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgänge vorbereitet. So konnte man beim Systemgastronomen Cracker mit Frischkäse bestreichen, beim Tischler Holz sauber sägen, beim Mechatroniker einen Reifen wechseln und vieles andere Interessante mehr. Diese Klassen werden im kommenden Jahr selbst die Möglichkeit haben, ein Betriebspraktikum zu machen, um eigene Erfahrungen in der Berufswelt zu machen.