27 Einsätze und mehr als 12.000 Stunden

Henrik Brunkhorst (v. r.) wurde zum Oberfeuerwehrmann, Niklas Dahmen zum Feuerwehrmann und Sebastian Uhlig zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
 
Die Geehrten des Musikzuges der Feuerwehr (v. l.): Jens Kalmbach, Marvin Kalmbach, Petra Kauffmann, Nicole Barkus, Sabine Rieckenberg, Ewald Kalmbach, vorne Klaus Rieckenberg. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Technische Hilfeleistungen nahmen bei der Freiwilligen Feuerwehr Wettmar ordentlich zu

WETTMAR (bgp). In der Westerfeld-Mehrzweckhalle fand bei Blasmusik, gutem Essen und Getränken der Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Wettmar auf das Einsatzgeschehen in 2017 statt.
So habe sich die Zahl der Dienststunden von 2016 (11 611 Stunden) im Vorjahr auf 12 208 erhöht: „Da wachsen wir auch“, hielt Ortsbrandmeister Karsten Weigt mit Blick auf die steigende Tendenz bei technischen Hilfeleistungen fest, von denen in 2017 siebenundzwanzig von der Wettmarer Wehr abgearbeitet werden mussten (18 Einsätze in 2016). Der Sturm habe die Wehr ebenso in Atem gehalten wie sechs Brandeinsätze und Alarmübungen.
Viel Lob für die ehrenamtlich geleistete Arbeit der Aktiven sprach nicht nur die Orts- und Stadtfeuerwehrführung aus, sondern auch Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel, die einen Feuerwehr Durstlöschertee im Gepäck hatte. In einem kurzweiligen Vortrag betonte sie die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr und bewies, dass sie als Kirchenvertreterin viel „Bodenhaftung“ hat. Da nicht jeder auf die anregende Früchteteemischung stehe, habe sie noch einen „Hopfentee“ dabei. Kurzerhand spendierte sie den Kameradinnen und Kameraden ein Fass Bier und bekam viel Applaus.
Jugendfeuerwehrwart Ingo Bähre hat ein Nachwuchsteam mit 16 Kindern und Jugendlichen, von denen vier auf Ortsebene die Jugendflamme 1 erfolgreich absolvierten, ein Mitglied war bei der Abnahme der Jugendflamme 2 auf Stadtebene erfolgreich. Anschaulich schilderte Bähre den „analogen Dienst“ bei der Feuerwehr und machte in launiger Jugendsprache sehr anschaulich klar, dass dieser gegenüber der digitalen Welt einiges zu bieten habe, das auf „Wii und Playstation“ so nicht möglich sei.
Mädchen und Jungen ab 9 ½ Jahre, die Lust haben, am „analogen“ Schnupperdienst teilzunehmen, können gerne jeweils donnerstags ab 18.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Wettmar vorbeikommen.
Nachwuchs ist im gesamten Stadtgebiet vor allem bei den Musikzügen sehr gefragt, wie Musikchef Jens Kalmbach in seiner Ansprache betonte. Er warb um weitere Musiker und wies auf das bevorstehende Jubiläum des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Wettmar hin. Im Rahmen des Oktoberfestes am 15. September 2018 soll im Festzelt auf dem Dorfplatz in Wettmar gebührend gefeiert werden.
Kurz und bündig fiel der Tagesordnungspunkt „Wahlen und Bestätigungen“ aus. Gruppenführer Holger Stolzenberg wurde ebenso wie Sabrina Möhring (Stellvertretende Musikzugführerin) im Amt bestätigt. Uwe Räther bleibt Sicherheitsbeauftragter und Melanie Grundstedt Schriftwartin. Neu gewählte Gruppenführer sind Steven Jones und Steven Kallina.
Nicole Barkus wurde zur Oberfeuerwehr-Musikerin befördert, aus den Löschgruppen wurde Niklas Dahmen zum Feuerwehrmann und Henrik Brunkhorst zum Oberfeuerwehrmann befördert. Sebastian Uhlig freute sich über die Beförderung zum 1. Hauptfeuerwehrmann.
Für ihre Treue zum Musikzug und dem damit verbundenen Engagement wurden geehrt: Marvin Kalmbach (Verdienstmedaille in Bronze, 10 Jahre), Klaus Rieckenberg und Jens Kalmbach (Verdienstmedaille in Gold, 20 Jahre), Klaus Rieckenberg (Ehrennadel in Silber, 25 Jahre), Petra Kauffmann (Ehrennadel in Gold, 30 Jahre) und Ewald Kalmbach (Ehrennadel in Gold, 40 Jahre).
Horst Dembeck wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft in den einsatznahen Abteilungen mit dem Abzeichen des LFV Niedersachsen geehrt, Heinz-Günter Borkowitz und Herbert Wimmer für 50 Jahre Mitgliedschaft. Neun Personen sind seit 25 Jahren fördernde Mitglieder, unter ihnen Jutta Rockahr-Brakhage, die ihre Ehrung persönlich entgegennahm. Heinz-Dieter Hoppe, Detlef Struckmann und Detlef Uhlig sind 40 Jahre fördernde Mitglieder, Gerhard Brenneke, Wolfgang Heilmann und Heinz Scheller 50 Jahre.