24 Einsätze für die Fuhrberger Feuerwehr

Der Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr ist gesichert (v. l.): Carsten Möhlenbrink, stellvertretender Ortsbrandmeister, und Marc Otte freuen sich mit Sören Otte, Noah Freier und Heinrich Heuer, die in den aktiven Dienst übernommen wurden. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
 
Marcus Giesche (Mitte) wurde zum „Feuerwehrmann des Jahres“ gekürt (l. Carsten Möhlenbrink, r. Marc Otte). (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Marcus Giesche wurde zum „Feuerwehrmann des Jahres“ ernannt

von Bettina Garms-Polatschek

FUHRBERG. Ein ruhiges erstes Halbjahr 2017 hat die Freiwillige Feuerwehr Fuhrberg gehabt. „Das gab es noch nie“, betonte Ortsbrandmeister Marc Otte auf der Jahreshauptversammlung im Ev. Gemeindehaus Fuhrberg. Am Ende des Jahres seien es doch 24 Einsätze gewesen, die von den 57 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrberg abgearbeitet werden mussten.
Im Juli nahm das Einsatzgeschehen mit einer defekten Gasleitung nach Baggerarbeiten an der Celler Straße Fahrt auf. Von zwanzig technischen Hilfeleistungen waren allein dreizehn Sturmschäden im Zeitraum vom 13. September bis zum 9. Oktober zu bewältigen. „Letztlich sind wir unserer Hauptaufgabe der Gefahrenabwehr nachgekommen“, fasste Marc Otte das Einsatzgeschehen aus 2017 zusammen, in dem nur sehr wenige Brandeinsätze und zwei Brandsicherheitswachen nötig waren.
9234 Stunden wurden insgesamt von der Fuhrberger Wehr geleistet, davon 4.630 Stunden reiner Feuerwehrdienst. Vierzehen Kameradinnen und Kameraden nahmen mit Erfolg an Lehrgängen teil.
Der Feuerwehrmusikzug mit 31 Mitgliedern habe 2.320 Stunden absolviert, berichtete Musikzugführer Heinrich Neddermeyer. Momentan denke der Musikzug über ein neues Förderkonzept nach, um mehr Nachwuchs für den musikalischen Zweig der Feuerwehr gewinnen zu können.
„Wir müssen uns anrühren“, hob Neddermeyer hervor und warb um neue Musiker, damit auch in Zukunft eine gute Besetzung der Instrumente erfolgen kann. Auch Jugendfeuerwehrwartin Manuela Helbig legte beachtliche Zahlen vor. Neunzehn Mitglieder seien zurzeit in der Jugendfeuerwehr, die im Vorjahr 2.284 Stunden geleistet habe. Die gute Nachwuchsarbeit zahle sich aus, lobte Marc Otte mit Blick auf drei Kameraden, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen wurden. Diese Lücke wurde gleich doppelt gefüllt mit sechs neuen Eintritten in die Jugendfeuerwehr.
Wichtige Erleichterung im Alltag der Wehren im Stadtgebiet Burgwedel sei das Feuerwehrverwaltungsprogramm FeuerOn. Die Daten für die Aktiven, die Jugendfeuerwehr und den Musikzug aus Fuhrberg seien bereits alle eingepflegt worden, so der Ortsbrandmeister, der sich zufrieden über das Programm äußerte.
Mit Spannung werde nun die Auslieferung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs 20 (HLF 20) erwartet und die Feier zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrberg im September vorbereitet.
Alle Hände voll zu tun hatte die Führungsriege der Stadt- und Ortsfeuerwehr zum Tagesordnungspunkt Ehrungen und Ernennungen. Noah Freier, Heinrich Heuer und Sören Otte wurden vom Feuerwehrmann-Anwärter zum Feuerwehrmann befördert und somit in den aktiven Dienst überstellt.
Niklas Langer nahm die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann entgegen, während Andreas Butschkau und Marcus Giesche zu Hauptfeuerwehrmännern befördert wurden. Tobi Grehl wurde zum Löschmeister, Manuela Helbig zur Oberlöschmeisterin befördert. Friedrich Wilhelm Schmidt ist seit vierzig Jahren aktiv im Feuerwehrmusikzug engagiert und wurde dafür von Bezirksstabführer Rüdiger Finze geehrt.
Torsten Benkenstein leistet seit 25 Jahren aktiven Dienst im Feuerwehrlöschwesen und erhielt das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen von Stadtbrandmeister Ingo Motl verliehen, ebenso wie Harry Toastmann für 40 Jahre aktiven Dienst und Klaus Witte, dem das Ehrenzeichen für 50 Jahre aktiven Dienst verliehen wurde. An der Jahreshauptversammlung in Fuhrberg nahm auch die komplette Führungsriege der Ortschaften aus Burgwedel teil. Für Ingo Motl Anlass genug, an den Ortsbrandmeister aus Oldhorst, Walter Rockahr, das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst zu überreichen und Claus-Heinrich Gerns für seine besonderen Verdienste zu ehren.
Motl selbst bekam das Niedersächsische Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst von Brandabschnittsleiter Horst Holderith überreicht. Höhepunkt der Veranstaltung war die Ernennung „Feuerwehrmann des Jahres“, die in diesem Jahr an Marcus Giesche ging.
Für langjährige Mitgliedschaften wurden folgende Personen geehrt: Joachim Klütz, Thomas Schönfeld und Peter Vanheiden (25 Jahre), Alfred Seehaus (50 Jahre) und Klaus Brillowski (entschuldigt abwesend, 50 Jahre).