10.000 Euro mehr für den Umbau des Kirchplatzes

Barrierefreie Gestaltung steht im Mittelpunkt der Planungen

GROSSBURGWEDEL (hhs). Der Ausschuss für Gebäude, Umwelt und Städtebau des Rates der Stadt Burgwedel hat auf seiner jüngsten Sitzung die sogenannte Umgestaltung des Kirchplatzes in der Ortschaft Fuhrberg auf den Weg gebracht und insgesamt 40.000 Euro dafür vorgeschlagen. Das sind 10.000 Euro mehr als bisher veranschlagt.
Die Geschichte der Planungen für die Umgestaltung des Kirchplatzes geht bis ins Jahr 2005 zurück. Damals waren im Freiflächenentwicklungskonzept war für die Ortschaft Fuhrberg die Umgestaltung der Bereiche „Alte Burgwedeler Straße“, „Dorfplatz“ und „Kirchplatz“ als eine wichtige, gestalterische Aufwertungsmaßnahme angesehen worden. Aufgrund des ursprünglich erforderlichen finanziellen Umfangs wurden die Maßnahmen für die „Alte Burgwedeler Straße“ und den „Kirchplatz“ zurückgestellt.
Der Ortsrat Fuhrberg hatte im Mai vergangenen Jahres den Antrag gestellt, die Planung für die Umgestaltung des Kirchplatzes wieder aufzunehmen und an die Vorschläge des Büro grün + raum anzuknüpfen, die damals Grundlage für die Planungen in der Ortschaft waren.
Mitte November stellte der Planer Jens Martin vom Büro grün+raum seine Vorstellungen im Ortsrat vor. Dabei erläuterte der Umweltkkordinator Malte Schubert, dass dass es aller Voraussicht nach die für die Gesamtmaßnahme vorgesehenen 72.000 Euro im Haushalt nicht geben würde, allenfalls wohl die Hälfte. Das kam etwas unerwartet für den Ortsrat, der sich daraufhin mit einer Streichliste in Sachen Kirchplatz auseinander setzen musste.
Der Ortsrat einigte sich darauf, konkrete Verbesserungen insbesondere für mobilitätseingeschränkte Mitbürger umzusetzen. Eine ganz wesentliche Verbesserung werden kleine Pflasterungen auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus sein. Sie sollen insbesondere den Rolli-Nutzern das Leben erleichtern, indem sie den Weg über das grobe Pflaster glätten. Zudem werden am Gehweg zur Ludwig-Harms-Kirche die Bahnschwellen verschwinden, um einen ebenen Übergang zur Rasenfläche zu erlangen.
Wenn Mittel übrig bleiben, werden die Gittersteine am Straßenrand durch andere Pflasterungen ersetzt. Der Anschluss von Gehweg und Parkplatz zum Gemeindehaus soll barrierefrei gestaltet werden.
Unterdessen hatte Planer Martin die Kosten für die kleine Lösung der Umgestaltung des Dorfplatzes ermittelt: 30.000 Euro sollten dafür ausreichen. Der Ausschuss stimmte dem zu und auf Nachfrage von Ausschussmitglied Heinz Schröder von der WEB kam es noch zu einer kleinen aber nicht unwesentlichen Veränderung: Schröder fragte, ob mit den 30.000 Euro auch die Sichtschutzhecke von der Einmündung „An der Kirche“ bis hinter das Regenrückhaltebecken inbegriffen sei. Es wäre schön, wenn diese Hecke den Bereich zur L 310 hin abschließen würde. Das sei nicht der Fall, so der Ausschussvorsitzende Heinz Heinicke. Er schlug vor, für die Begrünung dieses Bereichs weitere 10.000 Euro einzustellen. Der Ausschuss stimmte dieser Aufstockung einstimmig zu.