100 Weihnachtsgänse als Hauptpreise verlost

Volles Haus bei allen drei Vorstellungen der Lauenburger Puppenbühne, die nicht nur ganz junge Zuschauer begeisterte. (Foto: Hans Hermann Schröder)

IGK-Tombola größter Anziehungspunkt des Weihnachtsmarktes

GROSSBURGWEDEL (hhs). Drei Tage Weihnachtsmarkt in Großburgwedel sind vorüber. Dieser Markt findet traditionell immer am zweiten Adventswochenende statt, von Freitag bis Sonntag. Veranstalter ist die IGK, die Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute.
Ihre Tombola, bei der jedes Jahr ein paar tausend Preise verlost werden, gilt mit ihrer stattlichen Anzahl von 100 Weihnachtsgänsen als Hauptpreise schon allein als guter Grund für einen Besuch des Markts. Aber sonst war es um weitere Anreize eher dünn bestellt.
Stark vertreten wie immer in den vergangenen Jahren die Vereine und die ehrenamtlich arbeitenden Organisationen: Da sind zum einen die Lions zu nennen, deren Ziel es ist, über ihre Aktivitäten wie Punsch- und Glühweinverkauf Geld zu erwirtschaften, das später einer gemeinnützigen Organisation die Arbeit etwas erleichtern soll.
Auch die Pestalozzi-Werkstatt war vertreten mit einem Stand, an dem es lecker heiß und aromatisch duftete. Hier wurde Werbung in eigener Sache gemacht und auf die vielfältigen Möglichkeiten hingewiesen, die die Einrichtung behinderten Mitbürgern bietet, ein weitgehend selbst bestimmtes Leben in Arbeit zu führen. Dabei bedarf die Pestalozzi-Werkstatt natürlich der Aufträge der Burgwedeler.
Die Freiwillige Feuerwehr war auch vor Ort und warb für Jugendwehr und aktiven Dienst mit guten Getränken und einiges mehr. Das Angebot, das man eigentlich bei einem Weihnachtsmarkt erwartet, war dünn. Ein Wagen mit Süßigkeiten war vor Ort und ein weiterer mit Gewürzen. Für Leckeres vom Grill sorgte wie immer die bewährte Firma Lindemann. Darüber hinaus fanden sich nur noch Anbieter mit warmer Bekleidung, in erster Linie für Kopf und Hände sowie ein Seifenstand.
Der Weihnachtsmann hatte sein Tun, die netten kleinen Geschenke an die Jungen und Mädchen zu verteilen. Ein wenig Zeitvertreib für die ganz Kleinen bot auch das Kinderkarussel. „Volles Haus“ hieß es aber am Sonntag bei der Lauenburger Puppenbühne zu allen drei Vorstellungen. Kein Platz blieb frei, wenn die Aufführungen begannen. Nicht nur die Kinder klatschten sich vor Begeisterung auf die Schenkel, wenn der Kasper den Räuber überlistete.
„Es war in diesem Jahr sehr schwierig, Aussteller für den Weihnachtsmarkt zu gewinnen“, hatte Peter Liebau vom IGK-Vorstand schon im Vorfeld berichtet. Vielleicht sollten die Organisatoren für das kommende Jahr einen Platzwechsel und eine mögliche Verkürzung der Markttage in Erwägung ziehen, um die Attraktivität des Großburgwedeler Weihnachtsmarktes zu steigern.