DRK-Einsatz im Hochwassergebiet

HANNOVER (bs). 470 niedersächsische Rotkreuzhelfer sind derzeit im Einsatz in den Hochwassergebieten, davon sind 70 in Sachsen-Anhalt zur Betreuung und Verpflegung in den Regionen Magdeburg und Stendal. Im Einsatzstab des Landesverbandes Niedersachsen wurden die letzten Reserven für Unterkunftsmaterial wie Feldbetten und Decken koordiniert.
„Die Helfer sind hochmotiviert. Die Stimmung ist sehr gut. Die Koordination klappt“, heißt es aus dem Einsatzstab im DRK-Landesverband Niedersachsen. Noch heute Nacht waren von Hannover aus wieder verschiedene Transporte in die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg gestartet. Inzwischen wurde schon Material aus den Landesverbänden Baden und Nordrhein-Westfalen geordert.
Da die Prognosen für die Pegelstände in der Elbe entgegen der letzten Prognosen deutlich nach oben korrigiert wurden, bereiten sich die Helfer auf weitere Evakuierungen und Betreuungseinsätze vor.
Die Wasserrettung und ein Betreuungszug ist von den Einsatzstäben in Sachsen-Anhalt angefordert worden. In den Landkreisen Börde, Wittenberg und im Jerichower Land sichern sie Hochwasserschutzanlagen von Land- und Wasserseite aus und betreuen Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte, richten Unterkünfte ein und verpflegen sie.
Mittlerweile sind insgesamt 4.950 Feldbetten und 10.900 Decken der Reserven der Landesverbände Niedersachsen und Oldenburg in den Hochwassergebieten. Darüber hinaus haben die Kreisverbände teilweise bereits eigenes Material zum Einsatz gebracht.
Das DRK ruft zu Spenden für die Betroffenen des Hochwassers auf: Spendenkonto: 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00, Stichwort: Hochwasser.