Wieder ein klassischer Fehlstart für den RSE

1:3-Niederlage beim 1. FC Wunstorf

RAMLINGEN (de). Der SV Ramlingen/Ehlershausen kommt einfach nicht in Schwung. So zogen die Ramlinger am Freitagabend beim 1. FC Wunstorf mit 1:3 (0:1) den Kürzeren. Damit erwischten die RSEer in der Fußball-Landesliga einen klassischen Fehlstart. Genauso wie im Vorjahr, als es den Ramlingern genau so erging. Die kümmerliche Ausbeute des RSE verdeutlichen am besten die Fakten der Statistik. So belegt die Elf von Trainer Kurt Becker nach sechs Spieltagen mit nur fünf Punkten einen der Abstiegsplätze.
„In Wunstorf war ich mit der Leistung meiner Mannschaft trotz der Niederlage aber zufrieden“, beeilte sich Kurt Becker hinzuzufügen. Der ersatzgeschwächte Tabellenvierzehnte aus Ramlingen, der mit Marc-Robin Becker, Sebastian Ernst, Michel Rodriguez, Freerk Miener und Lennart Kiehn einige Spieler verletzungsbedingt ersetzen musste, geriet in der 30. Minute durch Mohamed Saade mit 0:1 in Rückstand, als Marvin Gehrmann ein Stellungsfehler unterlief, so dass der Torschütze ungehindert einköpfen konnte. „Die Schlüsselszene in der Partie spielte sich aber in der 73. Minute ab, als ein Wunstorfer Spieler einen Schuss von Mark Wielitzka mit der Hand auf der Linie abwehrte. Doch statt Elfmeter für uns und eine Rote Karte für den FC-Spieler wegen einer regelwidrigen Verhinderung einer klaren Torchance auszusprechen, ließ Schiedsrichter Volker Jaentsch aus Wildeshausen einfach weiterspielen“, ärgerte sich Kurt Becker, der dann tatenlos mit ansehen musste, wie seine Mannschaft total ihre Linie verlor.
Die Strafe folgte bereits im Gegenzug, als Nico Behrendt (74.) auf 2:0 erhöhen konnte. Die Gäste hatten sich von dem Schock noch nicht erholt, als nur zwei Minuten später der kurz zuvor eingewechselte Abit Jusufi (76.) mit dem 3:0 für mehr als ein Vorentscheidung zu Gunsten des 1. FC Wunstorf sorgte. Der Anschlusstreffer der Ramlinger durch Tolgahan Davran (86.) zum 1:3-Endstand kam viel zu spät, um noch für eine Wende im Spiel zu sorgen.
„Nun müssen wir am Sonntag (15 Uhr) aber im Heimspiel gegen den TSV Pattensen etwas reißen“, forderte Kurt Becker einen Sieg über den vier Punkte besser platzierten Gegner, den Ramlingens Kotrainer Peter Hayduk beim 3:2-Sieg über Fortuna Sachsenroß Hannover beobachtete, so dass das Ramlinger Trainergespann einen genauen Überblick über die Stärken und Schwächen des kommenden Gegners haben sollte.