Weicher Untergrund gefährdet Austragung des Derbys

Findet Spiel zwischen SV Ramlingen/E. und Heesseler SV statt?

RAMLINGEN/HEESSEL (kd). In der Fußball-Landesliga deutet sich vor Weihnachten noch ein Wechsel an der Tabellenspitze an. Sofern die Nachholbegegnung zwischen dem SV Ramlingen/Ehlershausen und dem Heesseler SV am Sonntag, 14. Dezember, ab 14 Uhr in Ramlingen erneut nicht stattfinden kann, läuft der Spitzenreiter aus Heeßel Gefahr, seine Tabellenführung zu verlieren.
Das wäre der Fall, wenn der VfL Bückeburg zu Hause sein Nachholspiel gegen den TuS Garbsen gewinnen würde. Dann hätten die Bückeburger als Wintermeister nach 18 Partien 36 Punkte aufzuweisen, denen 34 Zähler des Heesseler SV gegenüber stehen, die aber erst 15 Spiele ausgetragen haben.
Zu den Trainern, die den VfL Bückeburg ohnehin auf der Rechnung hatten, gehört nicht nur Burgdorfs Trainer Patrick Werner. Auch seine Trainerkollegen Kurt Becker und Niklas Mohs hatten die Bückeburger auf der Liste. „Ich hatte bereits vor der Saison gesagt, dass der VfL Bückeburg für mich der Aufstiegsfavorit Nummer 1 ist“, betonte noch einmal Heeßels Trainer. „Das sind für mich die Stehaufmänchen der Liga, denen auch ein Abstieg aus der Oberliga nichts anhaben konnte. Dass sich die Bückeburger erst so spät in die Spitzengruppe vorgeschoben haben, hing mit ihren zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen zusammen, mit denen sie zu Saisonbeginn zu kämpfen hatten“, konnte Niklas Mohs in Erfahrung bringen, der verständlicherweise an einer Spielaustragung interessiert ist, um gegenüber den Bückeburgern mit Spielen nicht noch mehr ins Hintertreffen zu geraten.
„Daher wäre es schon wichtig, dass am Sonntag unser Nachholspiel gegen Heeßel stattfinden kann“, stellte auch Kurt Becker noch einmal klar. Doch weist Ramlingens Trainer auch auf die Gefahren hin, die mit einer Spielaustragung verbunden sind. „Jeder Schiedsrichter würde bei diesen Platzverhältnissen das Spiel anpfeifen. Doch ist dann nach der Partie auf dem Platz von einer Grasnarbe nur noch wenig zu sehen, da die Plätze total aufgeweicht sind. Wir würden dann mindestens 50 Helfer benötigen, um nach dem Spiel den Platz wieder herzurichten. Die haben wir nicht. Daher muss man die Vereine verstehen, dass sie ihre Plätze schonen müssen, um im Frühjahr wieder spielen zu können.“
Zwar will der RSE alles daran setzen, das Spiel doch noch auszutragen, doch ist Kurt Becker skeptisch, ob gespielt werden kann. „Auf unserem A-Platz läuft nichts. Wir wollen alles versuchen, dass auf dem B-Platz gespielt werden kann.“ Da auch Hans-Martin Schneider wieder ins Training eingestiegen ist, fallen beim RSE nur Robert Hauk und Marvin Omelan aus. „Wir können also in Bestbesetzung auflaufen", stellte Kurt Becker fest. Ähnlich drückte sich Niklas Mohs aus. „Von meinem großen Kader stehen mir nur meine Langzeitverletzten Philipp Hellberg und Moritz Peithmann nicht zur Verfügung.“