Verfolgerduell zwischen SV Ramlingen/Ehlershausen II und MTV Mellendorf

Adler spielen bereits am Sonnabend gegen Bemerode

BURGDOFER LAND (kd). Unterschiedlicher könnte die Bilanz der drei Vertreter der Altkreisvereine in der Bezirksliga nicht sein. Während Aufsteiger Adler Hämelerwald weiterhin den letzten Tabellenplatz belegt, nehmen der SV Ramlingen/Ehlershausen II als Tabellenzweiter und der Mellendorfer TV als Fünfter vordere Plätze ein.

Adler Hämelerwald -
TSV Bemerode

„Unsere 0:1-Niederlage im Kellerduell bei dem bis dato punktgleichen TuS Davenstedt war völlig unnötig“, ärgerte sich Trainer Peter Wedemeyer vom SV Adler Hämelerwald noch lange nach dem Spiel über die Niederlage in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“ seiner Mannschaft. Zumal sie aus einem in der 68. Minute von Sebastian Dralle verursachten Foulelfmeter resultierte, den Ufuk Yildizadoymaz zur 1:0-Führung und damit zum Sieg des TuS Davenstedt verwandelte. „Um so mehr stehen wir nun bereits am Sonnabend in unserem um 15.30 Uhr beginnenden Heimspiel gegen den TSV Bemerode unter Zugzwang“, weiß Hämelerwalds Trainer um die Bedeutung der Partie für seine Mannschaft, die nun wieder einen Rückstand von drei Punkten gegenüber den Nichtabstiegsplätzen aufweist, während der TSV Bemerode als Zwölfter bereits 12 Punkte auf dem Konto hat.

SV Ramlingen/E. II -
Mellendorfer TV

Eine von der Spannung her interessante Begegnung zeichnet sich am Sonntag in der Altkreispartie zwischen dem Tabellenzweiten SV Ramlingen/Ehlershausen II (24 Zähler) und dem Tabellenfünften Mellendorfer TV (17 Zähler) ab. Beide Mannschaften konnten am Sonntag ihre Spiele gewinnen. Während die Mellendorfer nach einem 0:1-Pausenrückstand die SpVgg Niedersachsen Döhren durch zwei Tore ihres Torjägers Nils Gottschalk (63. und 69.) mit 2:1 besiegen konnten, setzten sich die Ramlinger in einer kampfbetonten Partie in Badenstedt beim FC Can Mozaik durch Tore von Torben Tepper (70.) und Florian Koch (83.) mit 2:0 (0:0) durch.
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat alles richtig und daher auch kaum Fehler gemacht. Nun wollen wir gegen den starken Aufsteiger aus Mellendorf alles daran setzen, unseren bisherigen fünf Heimsiegen einen weiteren Dreier hinzuzufügen“, kündigte RSE-Coach Darijan Vlaski an, der ab sofort nicht mehr auf seinen Vorgänger Florian Herold als Spieler zurückgreifen kann, der aus gesundheitlichen und privaten Gründen seine aktive Laufbahn beendet hat.