TuS Altwarmbüchen setzt im Kampf um den Klassenerhalt auf Rückkehrer

Christopher Reinecke (rechts; hier noch im Trikot der TSV Burgdorf) wird seine Offensivqualitäten in Zukunft wieder für den TuS Altwarmbüchen einsetzen. (Foto: Kamm)

Sascha Daniel und Christopher Reinecke sollen für die nötigen Tore sorgen

ALTWARMBÜCHEN (kd). Als dem TuS Altwarmbüchen in der abgelaufenen Saison mit nur einer Saisonniederlage bereits vorzeitig die Meisterschaft in der Fußall-Kreisliga gelang und damit der Aufstieg in die Bezirksliga glückte, da war ihr Trainer Darijan Vlaski noch zuversichtlich, dass seine junge Aufstiegsmannschaft auch als Aufsteiger im Bezirk eine gute Rolle spielen würde.
Zwar war dem erst 30-jährigen Altwarmbüchener Übungsleiter klar, dass sein Team nicht um die Meisterschaft mitspielen würde, doch sah der TuS-Coach einen Rang in der oberen Tabellenhälfte als eine realistische Platzierung an. In seiner Meinung durfte sich Darijan Vlaski bestätigt fühlen, als auch die Ergebnisse der ersten drei Spiele trotz der knappen 0:1-Niederlage bei Niedersachsen Döhren mit Siegen über den TSV Godshorn (3:1) und dem MTV Ilten (4:1) endeten. Mit sechs Punkten aus drei Spielen belegten die Altwarmbüchener tatsächlich einen Rang in der oberen Tabellenhälfte.
Doch was dann folgte, glich einem Albtraum für den Aufsteiger. Sieben Niederlagen musste der TuS Altwarmbüchen in Folge einstecken. Was auffiel, waren die hohen Niederlagen, die der Bezirksligaaufsteiger bei seinen Schlappen gegen den FC Mozaik (1:4), Mühlenberger SV (0:4), SV Ramlingen/Ehlershausen II (2:3), Sportfreunde Ricklingen (2:4), TuS Davenstedt (2:4), Germania Grasdorf (1:2) und TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (1:3) einstecken musste. Die Wende zum Positiven ließ bis zum 19. Oktober auf sich warten. Dem 0:0-Remis bei Fortuna Sachsenroß Hannover ließen die TuSler einen 1:0-Sieg über Blau-Gelb Elze, ein überraschendes 0:0 beim FC Lehrte sowie einen 4:0-Sieg über Damla Genc Hannover folgen, ehe die Erfolgsserie mit einer 0:5-Niederlage beim TSV Stelingen endete. Die letzten beiden Spiele vor der Winterpause endeten für den TuS Altwarmbüchen mit einem 3:1-Sieg beim TSV Godshorn sowie einer 1:3-Niederlage gegen Niedersachsen Döhren.

Auswärtsschwäche erkennbar

Nach 17 Spielen belegt der TuS Altwarmbüchen nach der Winterpause mit 17 Punkten und einem Torverhältnis von 25:36 den 12. Rang in der Tabelle. Damit trennt die Altwarmbüchener nur ein Rang und ein Punkt von einem Relegationsplatz, den derzeit Blau Gelb Elze einnimmt. 12 Punkten aus neun Heimspielen stehen nur 5 Zähler aus acht Auswärtsbegegnungen gegenüber. „In dieser Hinsicht besteht bei uns noch erheblicher Nachholbedarf“, weiß Trainer Darijan Vlaski, dessen Elf bei nur 25 geschossenen Treffern auch nicht über einen ausgesprochenen Torjäger verfügt. Mit Stefan Doering (6 Treffer) und Mayeul Laudien (5 Tore) führen zwei Mittelfeldspieler die interne Torschützenliste vor Jochen Richert und Philip Rietzke an, die es jeweils auf 3 Treffer brachten. Pech für den TuS Altwarmbüchen, dass nach der Winterpause mit Mayeul Laudien (19) und Philip Rietzke (26) zwei Spieler aus schulischen und studienbedingten Gründen nicht mehr für die noch ausstehenden 13 Spiele zur Verfügung stehen. Immerhin hatten beide Spieler mit zusammen acht Toren nahezu ein Drittel der insgesamt 25 erzielten Altwarmbüchener Tore erzielt.
„Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Abgänge durch unsere Neuzugänge kompensieren können“, zeigt sich Darijan Vlaski zuversichtlich, dass seine Mannschaft in der Rückserie noch die fehlenden Punkte zum Klassenerhalt holen wird. Mit zum Klassenerhalt sollen der erfahrene Abwehrspieler Steve Schumann (29) vom FC Lehrte beitragen, der in Altwarmbüchen als ehemaliger Aktiver kein Unbekannter ist. Genau so wie Sascha Daniel (29), der in der abgelaufenen Saison mit 17 Treffern drittbester Torschütze in der Kreisliga war und nun nach einer halbjährigen Pause wieder reaktiviert wurde. Ebenso viele Hoffnungen setzt Altwarmbüchens Coach auf den 24-jährigen Rückkehrer Christopher Reinecke vom Landesligisten TSV Burgdorf, der mit seiner Schnelligkeit den Angriff seines Heimatvereins beleben soll. „Wenn er dann noch trifft, ist es für uns um so besser", zeigt sich Darijan Vlaski zuversichtlich, der mit Adnan Toku (19) einen talentierten Mittelfeldspieler aus der 2. Mannschaft in den Kader der Bezirksligamannschaft aufrücken lässt. „Ich denke, dass wir mit den Neuen unsere Hausaufgaben gemacht haben und für den Kampf um den Klassenerhalt gerüstet sind“, sagte Darijan Vlaski, der nach einer fünfwöchigen Vorbereitungszeit mit Testspielen gegen den HSC Hannover II, TuS Garbsen, MTV Soltau und Uetze 08 gerüstet sein will für den Punktspielstart am 1. März mit dem Nachholspiel beim MTV Ilten.