TuS Altwarmbüchen muss seine Chancen besser nutzen

Ein Beitrag von Klaus Depenau - Beim Tabellenzweiten Godshorn hängen die Trauben hoch

ALTWARMBÜCHEN (kd). Weiter in Kontakt mit den Abstiegsplätzen in der Fußball-Bezirksliga 2 steht der TuS Altwarmbüchen nach der 1:3 (0:1)-Heimniederlage gegen den TSV Mühlenfeld.
Mit elf Zählern trennen die Mannschaft von Trainer Darijan Vlaski nur drei Punkte von einem der Abstiegsplätze. Höchste Zeit, einmal für eine positive Überraschung zu sorgen. Gelegenheit dazu, für einen Paukenschlag zu sorgen, würde sich am Sonntag beim TSV Godshorn bieten, der mit 23 Punkten als Tabellenzweiter ernsthaftester Verfolger des Spitzenreiters aus Döhren ist, der bereits 27 Punkte aufweist.
Leise Hoffnungen für die Atwarmbüchener, für eine Überraschung zu sorgen, besteht dennoch, da der TSV Godshorn seine letzten beide Spiele gegen Germania Grasdorf (1:1) und FC Can Mozaik (2:5) nicht gewinnen konnte.
"Hoffentlich können wir diese offensichtliche Verunsicherung bei unserem Gegner nutzen", wünscht sich Altwarmbüchens Trainer, dessen Mannschaft sich im Spiel gegen den TSV Mühlenfeld wieder einmal als äußerst freigiebig erwies. "Unser Gegner wusste selber nicht, weshalb er als Sieger den Platz verließ", behauptete Darijan Vlaski, dessen Elf bereits nach nicht einmal einer Minute durch einen Treffer von Maurice Fuhrmann mit 0:1 in Rückstand geriet.
Die zweite Torgelegenheit nutzte Christian Moritz (58.) für den TSV Mühlenfeld zum 2:0, dem in der 90. Minute noch Mirco Rode das 3:0 folgen ließ, ehe in der zweiten Minute der Nachspielzeit Timo Rowold mit einem Foulelfmeter zum 1:3-Endstand noch eine Ergebniskosmetik aus Sicht der Hausherren gelang.
Ab der 80. Minute mussten die Altwarmbüchener in Unterzahl auskommen, da Philip Garbotz die Rote Karte sah und daher am Sonntag beim TSV Godshorn ebenso fehlen wird, wie der Urlauber Abgar Jacop.