TuS Altwarmbüchen muss in zwei Spielen Farbe bekennen

TuSler vor schwerem Spiel beim TSV Algesdorf

ALTWARMBÜCHEN (kd). Nun schlägt für den TuS Altwarmbüchen die Stunde der Wahrheit. „Verlieren verboten“, lautet die Order, die Trainer Darijan Vlaski seiner Mannschaft bereits seit zwei Wochen für die beiden entscheidenden Relegationsspiele verordnet hat. „Wenn wir auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen wollen, müssen wir jetzt die beiden Relegationsspiele gewinnen“, fordert der Übungsleiter von seiner Mannschaft höchste Konzentration.
„Solch eine Chance, nach nur einjähriger Zugehörigkeit zur Bezirksliga nicht gleich wieder absteigen zu müssen, wird uns nicht noch einmal geboten. Jetzt gilt es, die Zähne zusammen zu beißen und alles zu versuchen, um in der Bezirksliga bleiben zu können“, fordert der TuS-Coach, auf dessen in Bestbesetzung antretende Mannschaft am heutigen Sonnabend um 16 Uhr die erste Bewährungsprobe wartet.
So muss TuS Altwarmbüchen in den Kreis Schaumburg reisen, wo der Tabellendreizehnte der Bezirksliga 2 beim TSV Algesdorf, der über eine große Zahl von begeisterungsfähigen Zuschauern verfügt, antreten muss. Die Algesdorfer sind in der Kreisliga Schaumburg hinter dem Meister und Aufsteiger SV Obernkirchen Tabellenzweiter geworden. Allerdings geht der kurz hinter Bad Nenndorf gelegene Stadtteilverein aus Rodenberg mit der Hypothek in sein zweites Relegationsspiel, dass der Klub von Trainer Marco Gregor im ersten Relegationsspiel am vergangenen Dienstag beim SC Hemmingen/Westerfeld mit 1:2 den Kürzeren zog
Daher muss der TSV Algesdorf alles daran setzen, als Sieger den Platz zu verlassen.
„Wir werden uns daher darauf einstellen müssen, dass wir auf einen angriffslustigen Schaumburger Vizemeister treffen werden“, glaubt Darijan Vlaski, der in Hemmingen zu den Besuchern des ersten Relegationsspiels gehörte, um sich bereits einen Eindruck von den Stärken, aber auch den Schwächen, der kommenden Gegner zu machen.
Bereits am Dienstag, 9. Juni, genießt der TuS Altwarmbüchen dann von 19 Uhr an im Spiel gegen den SC Hemmingen/Westerfeld Heimrecht. Die Mannschaft von Trainer Semir Zan gehört zu den spielstärksten Mannschaften der Kreisliga Hannover und konnte sich in einem spannenden Finale am letzten Spieltag noch hinter dem Aufsteiger FC Springe die Vizemeisterschaft sichern. Trumpfas der Hemminger ist neben dem hochtalentierten Angreifer Michael Gerlach ohne Zweifel ihr Torjäger Sergej Ginger mit 34 Saisontreffern, der zuvor bereits höherklassig bei den Oberligisten SC Langenhagen und SV Ramlingen/Ehlershausen spielte. Wen wundert es da, dass der 28-jährige Torschütze vom Dienst auch beim 2:1-Sieg gegen den TSV Algesdorf traf und nach der 1:0-Führung durch Michael Gerlach (32.) den vorentscheidenden Treffer zum 2:0 erzielte. Die Algesdorfer konnten noch in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch ein Eigentor des Hemmingers Kevin Macke auf 1:2 verkürzen.
„Ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft sehr wohl weiß, was auf dem Spiel steht. Wir müssen beide Spiele gewinnen, um auch in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga spielen zu können“, sagte Darijan Vlaski.