TuS Altwarmbüchen muss in Döhren gewinnen

Klassenerhalt hängt am seidenen Faden

ALTWARMBÜCHEN (kd). Der TuS Altwarmbüchen lebt noch. Das ist die wichtigste Erkenntnis nach dem 3:1 (1:1)-Heimsieg des vom Abstieg bedrohten Bezirksligisten, der durch den Sieg über den TSV Bemerode die Chance auf den Klassenerhalt wahrte, obwohl die Altwarmbüchener mit nun 32 Punkten als Tabellenvierzehnter der Fußball-Bezirksliga noch immer einen der drei direkten Abstiegsplätze belegen.
„Alles ist für uns noch möglich. Von einem direkten Abstiegsplatz über einen Relegationsplatz bis hin zum direkten Klassenerhalt", hat der scheidende TuS-Trainer Darijan Vlaski vor seinem Abschiedsspiel als Trainer des TuS Altwarmbüchen ausgerechnet, der am Sonntag beim Tabellendritten Niedersachsen Döhren antreten muss.
Beim 3:1 (1:1)-Sieg über den TSV Bemerode mussten die TuSler zunächst einem 0:1- Rückstand durch das Tor von Nico Niemann (41.) hinterher laufen, ehe Philipp Garbotz (43.) noch vor der Pause der 1:1-Ausgleich gelang. In der 2. Halbzeit sorgte der Tabellenvierzehnte aus Altwarmbüchen durch Tore von Philipp Rietzke (64.) und Philipp Garbotz (82.) noch für den so wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt, der trotz des Gastspiels beim Tabellendritten aus Döhren noch die Hoffnung zulässt, dass die Altwarmbüchener nicht absteigen.
Zum Glück aus Sicht des TuS sind die Döhrener nämlich meilenweit von ihrer Galaform der Hinrunde entfernt, aus der sie 40 von möglichen 45 Punkte holten. So gewann die Mannschaft von Trainer Till Uhlig nur eines ihrer letzten sechs Spiele und kassierte zuletzt sogar vier Niederlagen in Folge. „Unser Ziel kann es nur sein, es den Mannschaften FC Can Mozaik, Germania Grasdorf, TuS Davenstedt und TSV Godshorn nachzumachen, die zuletzt Niedersachsen Döhren besiegen konnten", weiß Darijan Vlaski, dass nur bei einem Sieg die Möglichkeit besteht, dass sich der TuS Altwarmbüchen weiterhin Bezirksligist nennen darf.