TuS Altwarmbüchen ist in die Kreisliga abgestiegen

Trainer Darijan Vlaski begleiten sieben Spieler zum RSE II

ALTWARMBÜCHEN (kd). Am Ende war es bei Punktgleichheit mit dem TSV Fortuna Sachsenroß (35 Punkte) das um neun Treffer schlechtere Torverhältnis, das dem TuS Altwarmbüchen in der Bezirksliga einen Relegationsrang kostete, der zumindest noch die Möglichkeit eröffnet hätte, den Klassenerhalt zu schaffen. So muss der TuS Altwarmbüchen trotz des 3:0 (1:0)-Erfolges beim Tabellendritten Niedersachsen Döhren durch die Tore von Jonas Richert (20.), Philip Rietzke (70.) und Philip Hackbarth (80.) als Tabellenvierzehnter in die Kreisliga absteigen. Ebenso übrigens wie SuS Sehnde und die Sportfreunde Ricklingen.
„Der Abstieg ist ärgerlich und war vermeidbar“, gab der scheidende Trainer Darijan Vlaski zu. „Aber wir sind nicht am letzten Spieltag abgestiegen. Wir müssen uns insgesamt den Vorwurf machen, dass wir es vorher nicht geschafft haben, Konstanz auf den Platz zu bringen. So dominant, wie wir in Döhren aufgetreten sind, hätte ich mir meine Mannschaft zuvor auch in einigen wichtigen Partien gewünscht. Doch haben wir einfach zu viel liegen lassen und dafür die Quittung bekommen.“
„Wir verfügen mit nur 53 Gegentreffern zwar über die drittbeste Abwehr. Doch hat unsere Offensivabteilung mit nur 43 Toren die wenigsten Tore aller Mannschaften erzielt. Dann darf man sich nicht wundern, wenn man insgesamt nur so viele Tore erzielt hat, wie beim FC Lehrte Patrick Heldt ganz alleine“, so Vlaski. Trotz des Abstiegs wird Darijan Vlaski den TuS Altwarmbüchen in guter Erinnerung behalten. „Ich habe hier fünf tolle Jahre verlebt, die ich nicht missen möchte“, gab der scheidende Trainer des TuS Altwarmbüchen zu, dem mit Philipp Rietzke, Philip Garbotz, Vedran Vlaski, Ole Gerhardi, Abger Jacop, Clemens Nieder und Gerrit Krüger gleich sieben Spieler zum SV Ramlingen/Ehlershausen II begleiten werden.