TuS Altwarmbüchen hilft in Döhren nur ein Sieg weiter

Im direkten Duell mit dem FC Can Mozaik ging der Altwarmbüchener Philip Garbotz am Anfang der Saison trotz eines 1:0-Sieges zu Boden. Kann der TuS Altwarmbüchen im Fernduell mit Mozaik noch der Relegationsrunde entgehen? (Foto: Kamm)

Sonst droht am 9. und 12. Juni eine Relegationsrunde

ALTWARMBÜCHEN (de). Nun ist das eingetreten, was die Verantwortlichen und Spieler des TuS Altwarmbüchen unter allen Umständen verhindern wollten. Der Mannschaft von Trainer Hans-Joachim Kock droht eine Saisonverlängerung mit Relegationsspielen, die bei negativem Ausgang mit dem Abstieg des TuS Altwarmbüchen in die Kreisliga enden könnten.
Das hätte auch verheerende Folgen für die 2. Mannschaft aus Altwarmbüchen, die sich gerade als Meister der 1. Kreisklasse für den Aufstieg in die Kreisliga qualifizieren konnte. Bei einem Abstieg der 1. Mannschaft könnte die 2. Mannschaft des TuS Altwarmbüchen nicht in die Kreisliga aufsteigen, da es seitens der Bestimmungen des Verbandes nicht möglich ist, dass zwei Mannschaften eines Vereins in der gleichen Klasse spielen.
TuS hat drei Mitkonkurrenten
Die Ausgangsposition für den TuS Altwarmbüchen, doch noch den momentanen Relegationsplatz zu verlassen, sind nicht die Besten, obwohl neben dem TuS Altwarmbüchen (34 Punkte), mit dem TSV Havelse II (34 Zähler), FC Can Mozaik (34 Punkte) und der SG Letter 05 (36 Zähler) noch drei weitere Mannschaften für den Relegationsplatz in Frage kommen. Allerdings haben die Altwarmbüchener gegenüber ihren Kontrahenten den Nachteil, dass sie von dem Quartett das schlechteste Torverhältnis aufweisen.
Während TuS Altwarmbüchen am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellensechsten Niedersachsen Döhren antreten muss, gastiert die durch Regionalligaspieler verstärkte Reserve des TSV Havelse zum gleichen Zeitpunkt beim Tabellenneunten TuS Davenstedt, während die SG Letter 05 den Tabellensiebten TSV Stelingen zu Gast hat. „Ich befürchte, dass uns am Sonntag in Döhren nicht einmal ein Unentschieden, sondern nur ein Sieg weiterhilft. Auf jeden Fall wäre es hilfreich, wenn einer unserer drei Mitkonkurrenten strauchelt“, wünscht sich Hans-Joachim Kock, der noch einmal die Gründe aufzählte, die mit zum Absturz seiner Mannschaft führten.
„Bei uns sind einige Spieler wie Philipp Rietzke studienbedingt ausgefallen oder haben während der Saison einfach aufgehört zu spielen, wie Shahin Amany oder Florian Beck, der nun zum SV Ramlingen/Ehlershausen II wechselt. Verletzungspech, wie bei Thomas De Freitas mit einem Fußbruch, oder Rotsperren wie von Steve Schumann ließen uns weiter in einen Schlingerkurs geraten und nun um den Klassenerhalt bangen. Meine Mannschaft weiß aber, was auf dem Spiel steht. Sie wird in Döhren alles geben, um zu gewinnen. Davon bin ich überzeugt“, sagte Hans-Joachim Kock, dem im „Döhrener Endspiel“ bis auf den verletzten Dirk König alle Akteure zur Verfügung stehen.
Zwei Torjäger verstärken TuS
Dass die Planungen für die neue Saison bereits sehr weit voran geschritten sind, wollte Hans-Joachim Kock nicht verschweigen. „Wir müssen unseren personell ausgedünnten Kader nicht nur dringend ergänzen, sondern auch verstärken. Mit den Angreifern Hendrik Göhr, der für den MTV Engelbostel/Schulenburg bereits 20 Saisontore erzielte, und Sage Post vom SV 06 Lehrte, der bereits 22 mal traf, werden wir in der kommenden Serie über zwei torgefährliche Stürmer verfügen. Es sind aber noch weitere Neuzugänge geplant“, kündigte Altwarmbüchens Trainer an. „Unabhängig davon, ob wir den Klassenerhalt bereits am Sonntag schaffen oder noch eine Relegationsrunde bestreiten müssen, wo wir es am 9. und 12. Juni dann mit den Kreisligazweiten SV Obernkirchen und nach derzeitigem Stand mit dem SV Gehrden zu tun hätten.“