TuS Altwarmbüchen feierte ausgelassen den Bezirksliga-Aufstieg

Der Aufstiegs-Augenblick: Als der Abpfiff ertönte, „explodierten“ die Sektflaschen mit viel Schwung... (Foto: Kamm)
 
Mit riesigem Jubel feierte die Mannschaft die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga. (Foto: Kamm)

Mit 5:0-Sieg über SuS Sehnde die Kreisliga-Meisterschaft gesichert

ALTWARMBÜCHEN (kd). Der Abpfiff vor einer Woche beim Spiel in Uetze war kaum verklungen, da gewann Trainer Darijan Vlaski vom TuS Altwarmbüchen der ersten Saisonniederlage seiner Mannschaft mit dem 1:3-Ausrutscher bereits seine positive Seiten ab. „Dann können wir am Sonntag mit einem Sieg zu Hause über den SuS Sehnde vor eigenem Publikum den Aufstieg feiern. Das macht sich bekanntlich immer besser.“ Gesagt, getan. Der TuS Altwarmbüchen gewann sein vorletztes Punktspiel vor heimischer Kulisse mit 5:0 (2:0) gegen SuS Sehnde und sicherte sich damit nicht nur vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga 1, sondern auch den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga.
Das Spiel gegen den SuS Sehnde hatte kaum begonnen, da stand es bereits 1:0 für den Tabellenführer aus Altwarmbüchen. Gerade mal vier Minuten waren gespielt, als Philip Rietzke (4.) einmal mehr seine Torgefährlichkeit mit dem Treffer zur 1:0-Führung unter Beweis stellen konnte. Nach einer Viertelstunde war es Philipp Hackbarth (15. Min.), der mit dem Tor zum 2:0 bereits die Vorzeichen für eine gelungene Aufstiegsfeier stellte.
„Da haben sich meine jungen Spieler wohl gedacht, wie schön es wäre, bei einer Aufstiegsfeier einmal mit dabei zu sein“, mutmaßte Sehndes Trainer Mirko Feuerhahn. Das Spiel war in der 2. Halbzeit kaum wieder angepfiffen, da bestrafte Philipp Hackbarth die Schlafmützigkeit in Sehndes Abwehr mit dem Treffer zum 3:0. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass sich der Tabellenführer diesen Drei-Tore-Vorspung gegen eine an diesem Tage harmlose Sehnder Mannschaft nicht mehr nehmen lassen würde. Erst recht nicht, nachdem innerhalb von nur drei Minuten Mayel Laudien (65.) und der für den Torschützen erst eine Minute zuvor eingewechselte Sascha Daniel (67.) mit einem Doppelschlag auf 5:0 erhöhten.
Danach beschränkten sich die Akteure des TuS Altwarmbüchen darauf, den Vorsprung über die Zeit zu bringen und sich innerlich auf die dann beginnenden Aufstiegsfeierlichkeiten vorzubereiten. Die endeten für Darijan Vlaski mit einer bösen Überraschung. „Meine Spieler, mit Sascha Daniel an der Spitze, haben mich nach dem Spiel Huckepack genommen und mich dann den in Altwarmbüchener See geworfen“, berichtete der erst 29-jährige Altwarmbüchener Meistertrainer, der das ungewollte Bad bei mäßigen Wassertemperaturen dennoch mit Gelassenheit über sich ergehen ließ. „Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg waren mir die Sache wert. Wir haben eine überragende Saison gespielt und uns den Aufstieg redlich verdient. „Nach dem Abstieg vor zwei Jahren haben wir alles richtig gemacht, als wir auf unseren eigenen Nachwuchs gesetzt haben. Dabei wurden wir zum Glück von den Verantwortlichen im Klub tatkräftig unterstützt. Dass wir jetzt unsere Bringschuld mit dem Aufstieg zum 60-jährigen Bestehen des Vereins einlösen konnten und damit auch Rainer Stockhaus zu seinem Jubiläum für seine 30-jährige Tätigkeit als unser Betreuer mit dem Aufstieg ein passendes Geschenk bereiten konnten, freut uns um so mehr", sagte ein überglücklicher Aufstiegstrainer des TuS Altwarmbüchen.