TuS Altwarmbüchen droht Kreisliga-Rückkehr

In den letzten Minuten 2:1-Führung verspielt

ALTWARMBÜCHEN (kd). Nur noch sieben Spieltage trennen den TuS Altwarmbüchen von einer möglichen Rückkehr in die Kreisliga. Allen Beteuerungen von Trainer Darijan Vlaski zum Trotz präsentiert sich der Aufsteiger als nicht stabil genug, um in der Bezirksliga sportlich für eine weitere Saison zu überleben. Das beste Negativbeispiel lieferten die Altwarmbüchener am vergangenen Sonntag bei ihrer 2:3 (0:1)-Heimniederlage gegen den TuS Davenstedt.
„Da haben wir uns selber besiegt und damit einen Sieg leichtfertig verschenkt“, fand Darijan Vlaski. Dabei sah es zum Ende der Spielzeit so aus, als wenn der TuS Altwarmbüchen als Sieger den Platz verlassen würde, nachdem es den Hausherren nach der frühen Führung durch Davenstedts Angreifer Ufuk Yildizadoymaz (12.) gelungen war, den 0:1-Rückstand durch späte Tore von Jonas Richert (78.) und Alexander Bartsch (82.) noch in eine 2:1-Führung für den TuS Altwarmbüchen umzuwandeln, ehe das Verhängnis doch noch seinen Lauf nahm. In der 88. Minute sorgte ein von Alexander Bartsch verursachter Foulelfmeter noch für den 2:2-Ausgleich durch Tolgahan Davran, dem Ufuk Yildizadoymaz nur sechzig Sekunden später den 3:2-Siegtreffer für den TuS Davenstedt folgen ließ.
„Diese Niederlage hat meine Mannschaft nicht verdient gehabt“, fand Darijan Vlaski, der nun seine Spieler wieder aufrichten muss. So wartet auf sein Team am Sonntag (15 Uhr) mit dem Gastspiel beim Tabellenfünften Germania Grasdorf die nächste schwere Aufgabe. Handelt es sich bei den Grasdorfern doch um die mit Abstand erfolgreichste Rückrundenmannschaft, die sich in sieben Rückrundenpartien bei sechs Siegen nur eine 1:2-Niederlage zu Hause gegen die Sportfreunde Ricklingen erlaubte. Daher gehen die TuSler auch als krasser Außenseiter in das Spiel, zumal sie bereits im Hinspiel mit 1:2 das Nachsehen hatten.