TTK spielt gegen Spitzenreiter

Der TTK Großburgwedel steht gegen Spitzenreiter TTC G.-W. Staffel 1953 vor einem schweren Spiel. (Foto: TTK Großburgwedel)

TTC G.-W. Staffel 1953 stellt sich beim TTK Großburgwedel vor

GROSSBURGWEDEL (r/jk). Der TTK Großburgwedel hat am Sonntag, 12. Februar, 14 Uhr, in der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord der Damen das erste Heimspiel der Rückrunde gegen den Tabellenführer TTC G.-W. Staffel 1953.
Der Aufsteiger aus Kassel mauserte sich zu einer festen Größe in der Liga, nach Minuspunkten sind der TTK (13:5) und Staffel (15:5) gleich. Schon im Hinspiel zeigte der Klub aus dem hessischen Limburg Großburgwedel beim 5:5 seine Zähne. Nach einem Fehlstart zum 0:2 in den Doppeln bot der Konkurrent auf Position zwei Anke Brück auf, die sowohl Spitzenspielerin Dijana Holoková, als auch Lotta Rose mit ihrer staksigen Art und ständigen Blockbällen den Rang ablief. Zur zweiten Saisonhälfte ergab sich bei den Gästen eine Umstellung. Brück rutschte ins hintere Paarkreuz Lea Grohmann dafür nach oben. „Auf Brück sind wir diesmal sicher besser vorbereitet. Dafür scheint Grohmann mit einer insgesamt 10:2-Bilanz einen Lauf zu haben. Die etatmäßige Nummer vier Yuki Tsutsui fehlte im Hinspiel. Auch sie weist hervorragende 8:1-Spiele vor. Wir müssen vor allem in den Doppeln den Fuß erst einmal in die Tür bekommen, rechnen insgesamt wieder mit einer engen Kiste“, erklärte Teambetreuer Michael Junker.
Keine Frage, dass dann die Fans gefordert sind, dem TTK-Quartett den Rücken zu stärken. Und die Gastgeberinnen durften mit zwei deutlichen Siegen zum Auftakt in die Rückrunde schon ausreichend Selbstvertrauen tanken. Die jüngsten Erfolge bei der Landesmeisterschaft in Hannover mit dem zweifachen Titelgewinn von Amelie Rocheteau im Einzel sowie Seite an Seite im Doppel mit Lotta Rose beflügeln das Youngster-Duo enorm. Rocheteau löste damit sicher die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft am 3. bis 5. März in Bamberg. Auch Rose besitzt als Gewinnerin der Einzel-Bronzemedaille als Jugendspielerin noch aussichtsreiche Chancen nominiert zu werden. „Nicht nur die beiden, die gesamte Mannschaft ist gut drauf. Staffel ist sicher ein ernstzunehmender Gegner, aber wir freuen uns auf die Begegnung“, gibt sich der Coach optimistisch.