TTK Großburgwedel siegt bei der SG Marßel Bremen

Amelie Rocheteau sorgte für die entscheidenden Punkte. (Foto: TTK Großburgwedel)

Sonntag ist Neuling Borussia Düsseldorf zu Gast

GROSSBURGWEDEL (r/jk). Die Welt in der 3. Bundesliga Nord der Damen hat für den TTK Großburgwedel nach dem 6:2 bei der SG Marßel Bremen wieder freundliche Facetten.
Die Scharte der Auftaktniederlage konnte schon mit einem 2:0 in den Doppeln richtungsweisend ausgebügelt werden. „Wir hatten auch ein wenig Glück, dass alle knappen Entscheidungen zu unseren Gunsten ausgingen. Amelie Rocheteau/Lotta Rose lagen im fünften Satz ebenso hinten wie Dijana Holoková in ihrem ersten Einzel“, berichtete Teambetreuer Michael Junker. Mit 11:9 kratzte die Nummer eins zum 4:0 gerade noch rechtzeitig die Kurve, vor der Niederlage von Jessika Xu genau richtig. „Jessika absolvierte ihr erstes Einzel in dieser Saison, der Motor lief noch nicht so rund. Ihre Gegnerin Nele Puls präsentierte sich dafür schon gut in Schwung“, sagte Junker. Nicht weiter von Bedeutung, denn dafür spielte Rocheteau eine tragende Rolle.
Die Nummer zwei versetzte den Bremerinnen zum 3:0 einen tiefen Stich, außerdem markierte die 17-Jährige den Siegpunkt. „Die Weißrussin Hanna Patseyeva verlor ihr erstes Einzel in dieser Saison, damit hatte die SG nicht gerechnet. Gegen Egle Orlovaite lag Amelie im fünften Durchgang 5:7 hinten. Mit einer Auszeit sorgten wir für eine Unterbrechung zur richtigen Zeit. Über ein 9:9 gewann sie 11:9“, lobte Junker, denn Holoková musste sich im Spitzenduell knapp geschlagen geben. „Ich hatte endlich einen guten Kopf, und konnte in den entsprechenden Phasen aktiv spielen. Ich agierte kontrolliert und mutig“, nannte Rocheteau den Grund für ihre Erfolge. Rose komplettierte den rundum gelungenen Auftritt ihrer Mannschaft.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, denn bereits am Sonntag (15 Uhr) steht dem TTK mit Neuling Borussia Düsseldorf die nächste Aufgabe ins Haus. Während die Herrenabteilung als Rekordmeister in der Bundesliga auf eine lange Ära blickt, sind die Düsseldorferinnen auf dieser Ebene ein unbeschriebenes Blatt. „Sie wissen, dass sie sich auf ein Abenteuer einlassen, doch sie wollen einfach schauen was geht“, berichtet Junker, der einen doppelten Punktgewinn fest einplant. Mit Wan Qian verfügen die Gäste über eine talentierte Schülerin, mit Jenny Marie Ovtcharov, der Frau von Europameister Dimitrij, über eine namhafte Akteurin. „Wir tüfteln noch an unserer Aufstellung, sind aber sicher, die taktisch richtige Wahl zu treffen“, ergänzt der Coach.