TTK Großburgwedel hatte beim 6:0-Erfolg wenig Mühe

Auch Nina Tschimpke gewann gegen Andrea Estrada Muralles ihr schweres Spiel. (Foto: TTK Großburgwedel)

Burgwedeler Tischtennis-Damen klettern ins Mittelfeld

GROSSBURGWEDEL (r/jk). In der 3. Bundesliga Nord hat sich für den TTK Großburgwedel die Partie gegen die SG Marßel Bremen beim deutlichen 6:0 nun doch zu einer Pflichtveranstaltung entwickelt. Die Gäste aus Bremen, die mit 0:18 Zählern die traurige Gestalt in der Liga abgeben, traten auch beim TTK stark ersatzgeschwächt an.
Nach knapp 90 Minuten, inklusive Pause, waren die Punkte eingesackt, die die Gastgeberinnen langsam aber sicher gen Mittelfeld in der Tabelle beförderten. Schon nach dem 2:0 in den Doppeln war klar, welche Mannschaft den Ton angeben würde, denn ohne sein Spitzenduo stand die SG schnell auf verlorenem Posten. Dijana Holokova legte mit einem sicheren 11:6, 11:2, 11:6 gegen die etatmäßige Nummer vier Jennifer Bienert nach, die vergeblich auf ihren ersten Saisonerfolg wartete. Im einzigen Spiel, dass ein wenig Spannungscharakter erfuhr, behauptete sich schließlich Nina Tschimpke mit einem 9:11, 11:7, 13:15, 11:5, 11:4 gegen Andrea Estrada Muralles aus Guatemala. „Nina tat sich im ersten Satz recht schwer, und beim 10:7 in Durchgang drei scheute sie das Risiko. Danach spielte sie wieder aktiver, sodass sie ihre Konkurrentin in Schach halten konnte. Nina überzeugte in ihrem zweiten Spiel nach langer Pause“, kommentierte Teambetreuer Michael Junker, der noch einmal darauf verwies, dass der Tabellensiebte in Bestbesetzung ein ganz anderes Kaliber darstellen würde. Lotta Rose und Jessika Xu beendeten das einseitige Spiel ohne Satzverlust. Die nächste Aufgabe steht den Burgwedlerinnen am Sonntag, 1. März (14 Uhr), beim SC Poppenbüttel bevor.