TSV-Reserve vor schwerer Auswärtshürde

Duell Mann gegen Mann. Julius Hinz von der TSV Burgdorf II legt den Ball nach schnellem Gegenstoß einfach am Torwart vorbei ins Netz. (Foto: st)

Bundesliga-A-Jugend aus Burgdorf gegen Potsdam

ALTKREIS (st). Noch ist das Handballjahr 2017 gerade einmal knapp drei Wochen alt und die Teams aus dem Altkreis Burgdorf sind schon wieder mitten drin im Punktspielgeschehen. In den einzelnen Ligen in Norddeutschland wird am kommenden Wochenende ein kompletter Spieltag angepfiffen.
Die Weltmeisterschaft, die für eine Pause in der ersten und zweiten Liga sorgt, berührt die Teams aus den unteren Spielklassen nicht. Hier wird um Punkte gekämpft und so wird die TSV Burgdorf II am Wochenende eine weite Reise zur MSG Groß Umstadt machen und will zwei Pluspunkte mit auf die Rückfahrt nehmen.
Am Sonnabend, 21. Januar, geht es für die TSV II um eine gute Ausgangsposition für die nächsten wichtigen Begegnungen in der 3. Liga Ost. Ab 19.00 Uhr müssen die Spieler um ihren Trainer Heidmar Felixson schon eine ansprechende Leistung abliefern, um weiter im oberen Mittelfeld der Tabelle mitmischen zu können.
Im Hinspiel Mitte September des vergangenen Jahres setzten sich Julius Hinz und Co nur knapp mit 24:23-Treffern durch. Nach dem Auftaktsieg bei TV Großwallstadt waren sich die jungen Spieler in eigener Halle wohl zu sicher und mussten bis zum Schlusspfiff zittern. Das darf gegen die abstiegsgefährdeten Gastgeber am Sonnabend nicht passieren, denn das Auftaktspiel des Jahres 2017 wurde diesmal ebenfalls gegen Großwallstadt mit 23:25-Toren verloren.
Die Umstadter werden alles versuchen, um ihr Punktekonto zu erhöhen und die Abstiegsplätze zu verlassen. Sie haben Kontakt zu den vor ihnen liegenden Teams und könnten mit zwei Punkten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Gelingt der TSV II aber ein engagiertes und schnelles Spiel, wenig Fehler und eine gute Chancenverwertung, dann sollte ein Auswärtssieg gelingen.
Das will auch der Lehrter SV in der Oberliga Niedersachsen schaffen. Am Sonnabend ab 18.00 Uhr sind die Spieler um ihren Trainer Lutz Ewert bei der HSG Plesse-Hardenberg gefordert und wollen mit einem guten Spiel überzeugen. Nur eine starke Abwehrleistung wird einen doppelten Punktgewinn ermöglichen.
Im Hinspiel kassierten die LSVer 27 Gegentreffer, sorgten aber mit 32 eigenen Toren für einen wichtigen Auftaktsieg in die Saison 2016/2017. Am Sonnabend beginnt die Rückrunde in der Oberliga und ein Auswärtserfolg wäre der Wunsch von Coach Ewert. Das wird nur mit einer konzentrierten Vorstellung und einer Treffsicherheit zu schaffen sein, die besser ist, als in den beiden vergangenen Partien.
In einem Mittelfeldduell stehen sich am Sonntag, 22.Januar, ab 16.45 Uhr TSV Burgdorf III und der MTV Großenheidorn gegenüber. Die Gäste stehen zwar vor den Burgdorfern, haben aber bisher noch keine souveräne Serie gespielt. In der Burgdorfer Halle der Gudrun-Pausewang-Schule an der Grünewaldstraße liegt es deshalb am Gastgeber, für positive Schlagzeilen zu sorgen.
Eine Niederlage würde die Situation im Abstiegskampf verschlechtern und die Teams aus dem Tabellenkeller könnten wieder aufschließen. Deshalb möchte Trainer Andrius Stelmokas den 25:20-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen und sich mit zwei Pluspunkten ins gesicherte Mittelfeld absetzen.
Eine andere Situation herrscht in der Bundesliga der A-Jugend. Hier könnte die TSV Burgdorf, nach dem an Dramatik kaum zu steigernden Spitzenspiel gegen HSV Hamburg und den damit verbunden wichtigen 30:29-Erfolg, am Sonntag ab 13 Uhr beim 1.VfL Potsdam 1990 wieder für einen Sieg sorgen.
Von der Papierform gesehen eigentlich eine leichte Aufgabe, denn der Gastgeber aus Potsdam hat erst zwei Pluspunkte auf dem Konto und steht zusammen mit der SG Bremen und dem LHC Cottbus auf den letzten Plätzen. Aber Vorsicht ist geboten, die Jungs um Coach Roi Sanchez dürfen keine Nachlässigkeiten zulassen und müssen von Beginn an zeigen, wer in der Spitzengruppe mitmischt und die Meisterschaft als Ziel hat.
Der Sieg am vergangenen Wochenende hat dem Team aber Auftrieb gegeben und deshalb wäre alles andere als ein klarer Erfolg enttäuschend.