TSV Kleinburgwedel setzt auf Spaß und Jugend

Viele positive Ansätze beim TSV Kleinburgwedel. Mit 14 Spielern startete Trainer Dietmar Knaak (rechts) in die Saisonvorbereitung. (Foto: Kamm)

Mit vielen positiven Ansätzen zurück in die Erfolgsspur

KLEINBURGWEDEL (jk). Es wird noch ein weiter Weg werden für den TSV Kleinburgwedel. „Wir müssen unbedingt aus der 4. Kreisklasse raus, um irgendwann wieder in der Kreisliga mit interessanten Derbys spielen zu können“, blickt Fußball-Abteilungsleiter Lars Jurisch ein wenig wehmütig in die Zukunft. Denn mittlerweile wird vielen im Verein klar, was es bedeutet, nach dem selbst gewählten Abstieg im vergangenen Jahr wieder ganz unten in der 4. Kreisklasse anfangen zu müssen. Der Weg wieder nach oben ist steiniger, als die Verantwortlichen gedacht hatten.
Trotz des Neuaufbaus der Mannschaft und einer enormen spielerischen Verbesserung während der Saison hat es am Ende in der 4. Kreisklasse nur zu einem dritten Platz gereicht, sodass der ehemalige Kleinburgwedeler Kreisligist auch in der nächsten Saison ganz unten drin hängen wird. Aber es gibt auch viel Positives, das begründete Hoffnungen weckt, dass die Kleinburgwedeler bald in die Erfolgsspur zurückkehren werden. So ist es den Kleinburgwedelern gelungen, ihren ehemaligen Erfolgstrainer Dietmar Knaak wieder zu aktivieren, der ab sofort am Hornweg wieder die sportliche Richtung vorgeben wird. „Das ist für uns ein ganz wichtiges Zeichen, dass es endlich wieder aufwärts geht“, meint Lars Jurisch.
Aber nicht nur die neue sportliche Leitung lässt bessere Zeiten näher rücken. Vor allem das neue Konzept, in erster Linie mit jungen Spielern aus dem direkten Umfeld zu arbeiten, trägt mittlerweile Früchte. „Bei uns wird kein Geld mehr gezahlt, wir wollen über den gemeinsamen Spaß am Fußball den Erfolg wieder nach Kleinburgwedel zurückholen“, erläutert Jurisch. „Und das geht in erster Linie über viele junge Spieler, die auch aus Kleinburgwedel kommen.“
Und so hat der TSV Kleinburgwedel in erster Linie seinen Kader für die neue Saison mit „einheimischen Spielern“ aus der eigenen A-Jugend verstärkt, die in der vergangenen Saison immerhin in der A-Junioren-Kreisliga Dritter geworden sind: Frederik Ammenn, Leon Pobuda, Matthias Kayser, Robin Winkel und Erik Sonnefeld. Dazu kommt mit Hendrik Ammenn ein weiterer junger Spieler vom SSV Kirchhorst aus dem Kleinburgwedeler Umfeld. Damit kann Dietmar Knaak für die nächste Saison auf einen in der 4. Kreisklasse erstaunlich großen Kader von 22 Spielern zurückgreifen. Entsprechend motiviert starteten die Kleinburgwedeler auch in die Saisonvorbereitung, denn vor allem die Nachwuchsspieler sind heiß. Wenn sich mit diesen positiven Rahmenbedingungen in der Mannschaft der gemeinsame Spaß am Fußball dauerhaft kultivieren lässt, dann wird sich auch der Erfolg beim TSV Kleinburgwedel schnell wieder einstellen.