TSV ist bei den Füchsen in der Hauptstadt zu Gast

Nur mit vollem Einsatz und auch ein wenig Glück im Abschluss können die TSV-Spieler um Jan Fiete Buschmann und Joakim Hykkerud einen Erfolg in Berlin erzwingen. (Foto: st)

Nur mit einer Klasseleistung können die Recken aus Berlin einen Punkt entführen

BURGDORF (st). Für die TSV Hannover-Burgdorf steht wieder eine „Englische Woche“ auf dem Spielplan und am Mittwoch, 12. März, ab 20.15 Uhr ein mehr als anstrengendes Spiel bei den Füchsen Berlin. Am heutigen Sonnabend wird die Mannschaft um Trainer Christopher Nordmeyer ab 19 Uhr noch gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke antreten und möchte einen Heimsieg erzielen. Ab Morgen geht der Blick aber weiter in Richtung Landeshauptstadt und auf eine Partie gegen ein Spitzenteam der DKB Handball-Bundesliga.
Die Füchse werden in der Max-Schmeling-Halle in Berlin-Prenzlauer Berg alles auf einen Sieg im Fuchsbau setzen. Sie kämpfen noch mit der SG Flensburg-Handewitt, dem HSV Hamburg und den Rhein-Neckar Löwen um die Champions-League-Plätze und wollen sich von der TSV Hannover-Burgdorf nicht stoppen lassen. Für die Recken wird es somit schwer, einen Punkt aus Berlin entführen zu können.
Aber auch gegen Flensburg hatte die TSV wenige Chancen, hat diese aber zu einer Überraschung genutzt. Lars Lehnhoff und Co werden deshalb nicht ohne Ehrgeiz nach Berlin fahren. Immerhin geht es um den Erhalt des einstelligen Tabellenplatzes. Der soll am Ende der Saison stehen und dafür benötigen die TSVer noch einige Punktgewinne.
Im Hinspiel in Hannover zeigten die Füchse ihre Klasse und konnten in einem packenden Spiel am Ende einen 35:33-Auswärtssieg erzielen. Besonders Rückraumspieler Konstantin Igropulo mit acht blitzsauberen Toren und Linksaußen Frederik Petersen mit sieben Treffern trumpften auf. Trotzdem konnten Mait Patrail und seine Mitspieler mithalten und erst sieben Sekunden vor Schluss besiegelte Pavel Horak die Niederlage mit seinem fünften Treffer zum 35:33.
Neben den erwähnten Akteuren der Berliner muss sich die TSV-Defensive auch mit Kreisläufer Jesper Nielsen und aus dem zentralen Rückraum mit Bartlomiej Jaszka beschäftigen. Bei den Füchsen gibt es viele Klassespieler, die ein Spiel entscheiden können. Hinzu kommt mit Silvio Heinevetter ein exzellenter Keeper, der schon manche Angreifer zur Verzweifelung gebracht hat. Gelingt es, ihn zu überwinden, wenig Fehler zu machen und in der Abwehr gut zu verteidigen, dann ist durchaus eine Überraschung möglich.
Die heiße Phase im März ist noch lange nicht beendet, denn in den folgenden Tagen warten zusammen mit der Füchse-Partie bis zum 29. März noch sechs Begegnungen auf die Recken.