TSV Hannover-Burgdorf gastiert beim heimstarken TuS Nettelstedt

Mait Patrail hoch über der Abwehr. Kann er im Auswärtsspiel bei TuS Nettelstedt-Lübbecke wieder für entscheidende Treffer sorgen? (Foto: st)

Nach drei Heimspielen in Folge werden die Recken auswärts gefordert

BURGDORF (st). Mit drei Heimspielen in Folge konnte die TSV Hannover-Burgdorf bis Ende September einen ansprechenden Saisonstart verabschieden, obwohl die zuletzt erlittene 26:38-Niederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen etwas zu heftig ausfiel. In den kommenden Begegnungen in der DKB Handball-Bundesliga soll der bisher erreichte Tabellenplatz verteidigt werden. Das ist eine schwere Aufgabe, aber die Mannschaft um Trainer Christopher Nordmeyer schaut immer auf die nächste Aufgabe und damit auf das nächste Spiel. Das wird am kommenden Sonnabend, 5. Oktober, um 19 Uhr angepfiffen.
Die Recken gastieren dann beim in dieser Serie eigentlich hoch eingeschätzten TuS Nettelstedt-Lübbecke, der aber in den ersten Spielen der Saison einige Dämpfer einstecken musste. Dennoch eine Partie, die spannend werden könnte, denn der Gastgeber ist heimstark und will in der Kreissporthalle Lübbecke einen Sieg verbuchen. Das will die TSV auch und sich auswärts weiter von ihrer kämpferischen Seite zeigen. Immerhin wurden bisher in drei Auswärtsspielen 4:2-Punkte geholt.
Das wird aber für Nordmeyer und seine Spieler kein Ruhekissen sein, die Mannschaft will in dieser Saison viel erreichen und dazu muss sie auch auswärts immer wieder wichtige Punkte einsammeln. Die Lübbecker zeigten sich in der Anfangsphase der Saison als Wundertüte, denn starken Auftritten standen heftige Niederlagen entgegen. In der vergangenen Saison waren die Lübbecker heimstark und brachten auch der TSV eine empfindliche 28:36-Niederlage bei.
Das soll am Sonnabend anders werden. Die Burgdorfer wollen den Angriffwirbel um den kroatischen Rückraumspieler Drago Vukovic eindämmen. Dabei müssen sie nicht nur auf Vukovic achten. Auch Arne Niemeyer, Kreisläufer Frank Loke oder Ales Pajovic werden versuchen, die Bälle ins Recken-Tor zu bringen. Die Ostwestfalen um Trainer Dirk Beuchler werden in der Kreissporthalle in Lübbecke von sicherlich 3000 Zuschauern unterstützt und auch gegen die muss sich die TSV wehren.
Martin Ziemer und seine Mitspieler haben bisher ansprechende Leistungen gezeigt und wollen das letzte Spiel gegen die Löwen als Ausrutscher ansehen und besonders im kämpferischen Bereich wieder überzeugen. Da wollen sie am Sonnabend ansetzen. Die spielerischen Qualitäten werden sich in den nächsten Spielen einstellen und auch die Neuzugänge um Borut Mackovsek werden sich immer besser zurechtfinden. Bis dahin sind aber alle Akteure gefordert, den Kampf um Punkte aufzunehmen und die Chancenverwertung zu verbessern. Gelingt das, dann kann auch aus Lübbecke etwas Zählbares mitgebracht werden, was die Recken im oberen Bereich der Tabelle halten würde. Dabei müssen sie aber voraussichtlich auf den am Knie verletzten Torge Johannsen verzichten, der durch den jungen Hendrik Pollex ersetzt wird.