TSV-Frauen verabschieden sich aus der 3. Liga

Bogna Dybul möchte mit ihren Mitspielerinnen in der 3. Liga noch einen Sieg feiern, bevor es in der nächsten Spielzeit in der Oberliga weitergeht. (Foto: Holger Staab)

Lehrter SV sollte SG Hohnhorst/Haste nicht unterschätzen

ALTKREIS (hs). In der Region Hannover findet bei den Handballern am kommenden Wochenende nur ein vermindertes Programm statt. Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat vor dem Saisonendspurt im Mai noch ein spielfreies Wochenende und auch Meisterschaftstopfavorit TSV Burgdorf II hat in der Oberliga Niedersachsen eine Pause eingelegt. Der Lehrter SV ist dagegen bei der SG Hohnhorst/Haste gefordert und auch die Frauen der TSV Burgdorf sind am Ball. Sie tragen ihr letztes Saisonspiel in eigener Halle gegen die HSG Stemmer/Friedewalde aus.
Für den Lehrter SV ist die Vizemeisterschaft, nach der 29:35-Heimpleite gegen den SV Alfeld am vergangenen Wochenende, in weite Ferne gerückt. Die Mannschaft um Trainer Lutz Ewert möchte aber hinter dem potenziellen Titelträger TSV Burgdorf II und VfL Hameln noch als Dritter ins Ziel einlaufen. Das wäre nach dem Abstieg aus der 3.Liga in der vergangenen Spielzeit als guter Erfolg zu bewerten. Noch sind allerdings fünf Begegnungen in der Saison 2011/2012 zu absolvieren und für den LSV sind schwere Spiele dabei. In drei Auswärts- und zwei Heimpartien dürfen keine Punkte mehr abgegeben werden.
Am Sonntag, 6. Mai, geht die Reise zur SG Hohnhorst/Haste. Ab 17 Uhr wird das Spiel kein Selbstläufer sein. Die SG steht zwar in der Abstiegszone und kämpft verbissen um den Klassenerhalt, aber gerade das könnte dem LSV gefährlich werden. Hohnhorst benötigt jeden Punkt und wird seine Chance auf einen Sieg suchen. Um dennoch beide Punkte mit nach Lehrte nehmen zu können, ist Konzentration und Engagement gefordert. Im Hinspiel konnten sich Marcel Wendt und Co mit 36:23-Toren äußerst deutlich durchsetzen. So ein Ergebnis wird für Sonntag nicht erwartet, aber die Ewert-Schützlinge sollten bei normalem Spielverlauf letztlich die Oberhand behalten können.
Das kann von den Frauen der TSV Burgdorf nicht erwartet werden. Die Mannschaft ist in der 3. Liga über die gesamte Saison überfordert gewesen und hat bisher als Tabellenschlusslicht erst drei Pluspunkte gesammelt. Damit ist der Abstieg nicht mehr zu vermeiden und die Mannschaft wird wohl zudem personell auseinanderfallen. Auch Trainer Thomas Löw wird in der nächsten Saison nicht mehr auf der Trainerbank platz nehmen.
Im letzten Spiel der Serie treffen Liza-Marie Brandes und ihre Mitspielerinnen bereits am Freitag, 4. Mai, ab 20 Uhr auf die HSG Stemmer/Friedewalde. Eine wohl kaum lösbare Aufgabe, denn bereits in der Hinrunde der Liga war die TSV mit 23:39-Toren die klar unterlegene Mannschaft. Die HSG wird in Burgdorf versuchen, ihren Mittelfeldplatz zu sichern und somit ist von Seiten der HSG auch kein Abschiedsgeschenk in Richtung TSV zu erwarten. Dennoch wollen sich die Burgdorferinnen mit einer couragierten Leistung aus der 3.Liga verabschieden und den Zuschauern in der Halle der Gudrun-Pausewang-Grundschule noch ein ansprechendes Spiel bieten.
Mit einem Auswärtssieg bei der HSG Fuhlen will sich TuS Altwarmbüchen am Sonnabend, 5. Mai, ab 19.30 Uhr noch um ein Platz in der Tabelle verbessern und die Saison in der Landesliga abschließen. Mehr als ein Mittelfeldplatz ist nicht mehr möglich. Aber der TuS will sich dennoch, wie beim 30:29-Sieg im Hinspiel, kämpferisch präsentieren und in der VfL Sporthalle am Rosenbusch in Hessisch Oldendorf eine gute Leistung abliefern.