TSV Engensen verliert rettendes Ufer aus den Augen

Trotz zahlreicher Torchancen für den TSV Engensen, hier durch Timo Struckmeier, reichte es für die Engenser nicht zu einem Torerfolg gegen den Mit-Abstiegskandidaten TuS Davenstedt. (Foto: Kamm)

0:0 gegen TuS Davenstedt ist zu wenig

ENGENSEN (kd). Für den TSV Engensen rückt der drohende Abstieg in die Kreisliga immer näher. Nach dem torlosen 0:0-Unentschieden im Heimspiel gegen den TuS Davenstedt trennt die Engenser mit nunmehr erst sieben Punkten bereits zwölf Zähler vom TuS Davenstedt, der als Tabellenzwölfter einen Nichtabstiegsplatz einnimmt.
„Dieses Spiel hätten wir unbedingt gewinnen müssen“, erkannte auch Trainer Jens Straßburg, dem mit seiner Mannschaft jetzt nur noch zwölf Spiele bleiben, um das „Wunder von Engensen“, sprich den Klassenerhalt, zu schaffen. Mit dem Gegner aus Davenstedt stellte sich am Sonntag eine Mannschaft in Engensen vor, die keineswegs besser als das Schlusslicht war. „Allerdings haben wir es wieder einmal nicht verstanden, die zahlreichen Torchancen zu nutzen, die sich Adnan Zuko, Kevin Rufaioglu und Ole Gerhardi boten“, ärgerte sich Engensens Coach, der nach dem Spiel dann auch von zwei verlorenen Punkten seiner Mannschaft sprach.
Allerdings war Jens Straßburg auch ehrlich genug, um zuzugeben, dass die Davenstedter gegen Ende des Spiels beinahe noch gewonnen hätten. Nach einer gelb-roten Karte für Steve Schumann (83.) mussten die Engenser die Schlussminuten in Unterzahl zu Ende bringen. „Das hätte dann noch gefehlt“, sagte Engensens Coach, der sehr wohl weiß, dass für seine Mannschaft nun keine Ausreden, sondern nur noch Siege zählen, um den Rückstand aufzuholen.
„Da müssen wir bereits am Sonntag beim TSV Stelingen anfangen“, fordert der Coach des Tabellenletzten, der in Stelingen wieder auf seinen Sohn Lukas Straßburg nach seinem Auslandsaufenthalt und auf Ylli Sahiti zurückgreifen kann, von denen sich Jens Straßburg in der Endphase des sportlichen Überlebenskampfes in der Bezirksliga einiges erhofft. Ob das ausreichen wird, um beim Tabellenneunten TSV Stelingen, der das Hinspiel mit 5:0 gewann, zu punkten, wird sich spätestens am Sonntag zeigen.