TSV Burgdorf will in Wetschen etwas fürs Punktekonto tun

Gegen den HSC Hannover fiel der Anschlusstreffer zu spät

BURGDORF (kd). Das Nachholspiel der Fußball-Landesliga zwischen dem Tabellenführer HSC Hannover und der TSV Burgdorf endete zwar mit einer 1:2 (0:2)- Niederlage des Tabellensiebten aus Burgdorf. Dennoch gewann TSV-Trainer Diego de Marco der Begegnung auch positive Seiten ab.
„Schade nur, dass wir bereits in der Anfangsminuten mit 0:2 in Rückstand geraten sind“, bedauerte der TSV-Coach nach den Toren von Arafate Tcha-Gnaou (7.) und Ertan Ametowski (21.) zur 2:0-Führung des Spitzenreiters. „In der 2. Halbzeit haben wir uns dann in die Partie zurückgekämpft. Doch war der Zwei-Tore-Rückstand ein zu großer Rucksack für uns“, gestand Diego de Marco ein. Bezeichnenderweise für die mangelhafte Durchschlagskraft der TSV Burgdorf an diesem Tage war auch die Tatsache, dass die Burgdorfer die Mithilfe des Gegners benötigten, um in der ersten Minute der Nachspielzeit durch ein Eigentor von Hüsni Sabab noch zum Anschlusstreffer zu kommen.
„Meiner Meinung nach hätte der Schiedsrichter aber noch zwei Minuten länger spielen lassen müssen. Das wäre uns entgegen gekommen, weil der Gegner ziemlich platt war und wir in dieser Phase das Spiel eindeutig beherrscht haben", fand der TSV-Coach, dessen Mannschaft am heutigen Sonnabend von 14 Uhr an noch das Nachholspiel beim Aufsteiger TSV Wetschen bestreiten muss.
Jenem Gegner, der am Sonntag beim SV Ramlingen/Ehlershausen mit 1:5 unterlag. Doch stand der Tabellenvorletzte am Mittwoch vor einer Woche in einem Nachholspiel beim Tabellendritten TuS Sulingen dicht vor einem Punktgewinn. So stand es bis zur Schlussminute noch 1:1-Unentschieden, ehe ein Strafstoß von Sulingens Manuel Meyer in der letzten Minute die 1:2-Niederlage des Außenseiters besiegelte, bei dem jetzt Trainer Friedel Holle für Aufstiegstrainer Uwe Küpker das Sagen hat und den Aufsteiger aus dem Kreis Diepholz mit einer Siegesserie noch den Klassenerhalt bescheren soll. „Da müssen wir uns auf dem schmalen Platz in Wetschen wohl auf einiges gefasst machen", glaubt Burgdorfs Trainer, der froh ist, dass er heute personell aus dem Vollen Schöpfen kann, da alle Spieler einsatzfähig sind.