TSV Burgdorf will in Ramlingen nicht wieder straucheln

Mehr Mühe als ihnen lieb war, hatten Mateusz Duraj (hinten Mitte) und seine Mitspieler von der TSV Burgdorf mit Fortuna Sachsenross Hannover. (Foto: Kamm)

Droht den Burgdorfern ein Punktverlust beim Nachbarn?

RAMLINGEN/BURGDORF (de). Das Schlagerspiel des 11. Spieltages in der Fußball-Landesliga findet bereits am Sonnabend in Ramlingen statt, wenn von 15 Uhr an der Tabellenzweite TSV Burgdorf beim Zehnten SV Ramlingen/Ehlershausen zu Gast ist. Wenngleich die Burgdorfer mit 21 Zählern bereits neun Punkte von den Ramlingern (12 Zähler) trennt, fällt ihnen nicht automatisch die Favoritenrolle zu. So ging der Vizemeister aus Burgdorf in der vergangenen Saison nach dem 5:0-Kantersieg im Hinspiel als Favorit in das Rückspiel, um dann in Ramlingen mit 3:5 das Nachsehen zu haben. So wird am Sonnabend wohl die Tagesform den Ausschlag geben, wer in Ramlingen als Sieger den Platz verlässt.
Dass es für die TSV Burgdorf nicht einfach wird, erfuhr der abwehrstarke Tabellenzweite, der erst fünf Gegentore kassierte, am Sonntag bereits gegen die auf einem Abstiegsplatz stehende Mannschaft von Fortuna Sachsenroß Hannover, die sich tapfer zu wehren wusste und durch das Tor von Michael Duraj (30.) nur knapp mit 0:1 das Nachsehen hatte. „Da konnten wir uns bereits von der Ausgeglichenheit in der Landeslga überzeugen“, sagte Manager Ulrich Pigulla. „Nicht nur für mich haben sich die Fortunen als eine Mannschaft präsentiert, bei der die Grundordnung stimmte und die sich trotz ihres bedrohlichen Tabellenplatzes als eine spielstarke Mannschaft erwiesen hat, wenngleich wir in der 1. Halbzeit auf Grund von zahlreichen klaren Chancen die Partie bereits zu unseren Gunsten entscheiden mussten“, fand Ulrich Pigulla.
Die Aufgabe am Sonnabend in Ramlingen wird weitaus schwerer, wenngleich Trainer Volker Herfort dann voraussichtlich Nico Eccarius wieder zur Verfügung steht. Weiterhin fraglich ist allerdings der Einsatz von Patrick Hiber.
RSE gibt sich selbstbewusst
Den Punkten ein wenig hinterher läuft der SV Ramlingen/Ehlershausen. Da ist es kein Wunder, dass Trainer Kurt Becker nach dem aus Sicht der Ramlinger unglücklichen 2:2 (0:2) bei Arminia Hannover fordert. „Die verlorenen zwei Punkte müssen wir uns am Sonnabend gegen die TSV Burgdorf zurückholen.“ Was den Ramlinger Trainer besonders ärgerte, war die Tatsache, dass seine Mannschaft die 2:0-Führung nach den Toren von Mark Wielitzka (30.) und Patrick Richter (35.) leichtfertig aufs Spiel setzte und am Ende dafür noch bestraft wurde. „Wir besaßen gegen die Arminen klare Einschussgelegenheiten, wenn ich nur an die Chancen von Jan-Ove Edeling zu Beginn der 2. Halbzeit denke. Da hätten wir den Sack zumachen müssen“, ärgerte sich Kurt Becker. Erst recht, als den Arminen durch den in der Halbzeit eingewechselten Adrian Wagner in der 84. Minute der 1:2-Anschlusstreffer gelang, der bei den „Blauen“ zusätzliche Kräfte freimachte. In der Schlussminute war es mit Arne Ruff ein früherer Spieler des Heesseler SV, dem aus dem Gewühl heraus tatsächlich noch der 2:2-Ausgleichstreffer glückte.
„Für meine Mannschaft war der verpasste Sieg mehr als nur ein schlechter Scherz“, ärgerte sich Ramlingens Trainer, der in den kommenden Spielen nun mit Robert Hauk einen weiteren Spieler ersetzen muss, der mit einem Innenbandriss im Knie ausscheiden musste. Dafür hofft Ramlingens Trainer am Sonnabend wieder auf den Einsatz seiner Söhne Marc-Robin und Tim Niklas, die beide gegen Arminia nicht zur Verfügung standen. Auch Ertan Ametovski, Marvin Gehrmann und Tolgahan Davran sind zusätzliche Alternativen“, so Kurt Becker.