TSV Burgdorf wahrt die Aufstiegsambitionen

Ein Derby-Bild mit Symbolcharakter: Dynamisch strebt Tobias Redemann mit der TSV Burgdorf dem Sieg entgegen, während Önder Duyar vom SV Ramlingen/Ehlershausen am Boden nur hinterher blicken kann. (Foto: Michael Plümer)

Am Sonntag muss beim TSV Pattensen nachgelegt werden

BURGDORF (de). Sieben Spieltage vor Saisonschluss in der Fußball-Landesliga hat sich die TSV Burgdorf durch den 1:0 (0:0)-Sieg über den zuletzt so erfolgreichen SV Ramlingen/Ehlershausen wieder nachhaltig für den Aufstieg in die Oberliga ins Gespräch gebracht. Allerdings waren die Leistungen der TSV-Spieler trotz des Sieges vor 250 Zuschauern alles andere als oberligatauglich.
Vor allem in der 1. Halbzeit agierten die Burgdorfer sehr verhalten, so dass die Ramlinger ein leichtes optisches Übergewicht zu verzeichnen hatten. „Mit dem Spielverlauf in der 1. Halbzeit war ich auch nicht zufrieden“, gestand Trainer Volker Herfort nach dem Schlusspfiff ein. Allerdings besaß der TSV-Coach nach dem torlosen Verlauf der ersten Spielhälfte aber das richtige Gespür, was in der 2. Halbzeit passieren würde. „Ich wusste, dass der RSE jetzt kommen würde, da ihnen nur ein Sieg im Kampf um den Aufstieg weiterhelfen würde.“ So setzte seine Mannschaft noch mehr auf Konter.
Einer davon sollte sich in der 61. Minute dann als erfolgreich erweisen. Einen schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite von Franklin Nnane erreichte in Strafraumnähe Patrick Ehlert, der den Ball uneigennützig in die Mitte zu dem freistehenden Patrick Heldt schob, der gekonnt das Spielgerät zur 1:0-Führung für die TSV Burgdorf über die Linie platzierte. Obwohl sich danach noch einige gute Konterchancen gegen eine in der 2. Halbzeit restlos enttäuschende Ramlinger Mannschaft boten, blieb es bei diesem Spielstand.
Nach dem Abpfiff warb Trainer Volker Herfort auf der anschließenden Pressekonferenz um Verständnis, dass seine Mannschaft im Derby nicht mit Hurrafußball glänzen konnte. „Wir müssen mit unseren Kräften haushalten. Bis zum 2. Juni warten auf meine personell arg geschwächte Mannschaft immerhin noch sieben Spiele.“ Vier davon vor eigenem Publikum, wo die TSVer bisher nur zweimal nicht gewinnen konnten.
Am Sonntag (15 Uhr) muss die TSV Burgdorf wieder reisen. Die Fahrt führt dann in die Nachbarschaft nach Pattensen, wo der Tabellendritte aus Burgdorf bei der auf einem Abstiegsplatz stehenden TSV Pattensen antreten muss. Bei den Pattensern ist für die kommende Saison der frühere Altwarmbüchener Trainer Hans-Joachim Kock als Nachfolger für den bisherigen Coach Andreas Sinzenich im Gespräch.
Am Mittwoch, 8. Mai, wartete auf die TSVer ein weiteres Highlight. Zu Gast ist dann im Burgdorfer Stadtderby von 18.45 Uhr an der Heesseler SV.