TSV Burgdorf schöpft im Meisterschaftskampf wieder Hoffnung

Hassan Jaber kann im Strafraum nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ertan Ametovski zum 4:0-Endstand. (Foto: Kamm)

Nächster Gegner TSV Mühlenfeld hat schlechtestes Torverhältnis

BURGDORF (de). Zwei Auswärtsspiele stehen für die TSV Burgdorf in der Fußball-Landesliga in diesem Jahr noch auf dem Programm, bevor für den Tabellenvierten die Winterpause beginnt. Am Sonntag führt die Fahrt zum TSV Mühlenfeld. Eine Woche später steht für die Burgdorfer am 15. Dezember noch das Nachholspiel beim SV Alfeld auf dem Programm.
„Wir lassen uns nicht davon leiten, dass der TSV Mühlenfeld am vergangenen Sonnabend beim SV Ramlingen/Ehlershausen mit 0:7 unter die Räder geraten ist“, versprach Burgdorfs Trainer Volker Herfort. So weiß Herfort doch nur zu genau, dass der kommende Gegner im bisherigen Saisonverlauf immer wieder mit kuriosen Ergebnissen aufwartet. Zwar gelangen dem TSV Mühlenfeld in 17 Spielen bereits sechs Siege und ein Remis, doch lässt das Torverhältnis von 21:53 eher darauf schließen, dass der TSV Mühlenfeld all zu häufig alles oder nichts spielt. Trotz des 9. Tabellenplatzes haben die Mühlenfelder das mit Abstand schlechteste Torverhältnis aller Landesliga-Mannschaften.
„Ich hoffe, dass wir am Sonntag daraus Kapital schlagen können“, wünscht sich Volker Herfort, dessen Mannschaft bereits das Hinspiel gegen den TSV Mühlenfeld mit 4:0 gewinnen konnte. Am vergangenen Wochenende gehörte die TSV Burgdorf zu den großen Gewinnern. Damit war nicht einmal so sehr der 4:0 (0:0)-Heimsieg über die harmlosen Gäste von Blau Weiß Neuhof gemeint, der durch Tore von Michael Duraj (54.), Marvin Omelan (55.), Michael Duraj (60.) und einem Foulelfmeter von Ertan Ametovski (82.) nach einem Foul an Hassan Jaber zu Stande kam. Vielmehr waren es die Punktverluste der führenden Mannschaften Arminia Hannover und Heesseler SV, die Freude auslösten. „Wir haben durch die Niederlage der Arminen bis auf neun Punkte zum Spitzenreiter Arminia Hannover aufgeschlossen, wobei wir noch mit einem Spiel gegenüber den Arminen im Rückstand sind“, sagte Volker Herfort.