TSV Burgdorf nimmt einen neuen Anlauf auf die Oberliga

Die Mannschaft der TSV Burgdorf: oben v.l. Benjamin Koukal, Patrick Hiber, Fabian Hoheisel, Marvin Omelan, Nico Eccarius, Michael Duraj, Hüseyin Yüksel; Mitte v.l. Thomas Kopsch, Sebastian Behrens, Thomas Schulz, Marc Omelan, Patrick Ehlert, Dennis Yeboah, Volker Herfort, Markus Wysocki; unten v.l. Florian Jackowski, Christopher Reinecke, Tobias Redemann, Alexander Homann, Jan- Hendrik Kaffeya, Mateusz Wagner, Hassan Jaber, Louis Mau. Es fehlen: Mateusz Duraj und Danijel Majstorovic. (Foto: TSV Burgdorf)

Neuer Hauptsponsor wird während des Marktspiegel Cups vorgestellt

BURGDORF (de). Die Fußball-Abteilung der TSV Burgdorf ist um Wiedergutmachung bemüht, was ihr Image in der Öffentlichkeit, vor allem bei ihren Anhängern und den Fußballinteressierten betrifft. Nach der völlig missglückten Antragstellung für die Spielberechtigung ihrer ersten Mannschaft für die Oberliga Niedersachsen, wo es der TSV-Vorstand nicht fertig gebracht hatte, rechtzeitig für die Antragstellung zu sorgen, so dass der Zulassungskommission des NFV nichts anderes übrig blieb, als den Antrag abzulehnen, herrschte zunächst bei allen Beteiligten eher Sprachlosigkeit und das große Schweigen.
Es spricht allerdings für die handelnde Personen im Vorstand der TSV Burgdorf, dass sie danach sofort den Schulterschluss übten und auf jegliche gegenseitige Schuldzuweisung verzichteten. Selbst Störfeuer von außen mit angekündigten Vereinsaustritten blieben ohne Widerhall und verpufften. Insider spekulierten bereits, dass sich die TSV-Verantwortlichen wohl das Motto auf die Fahne geschrieben hätten, das da lautet „Einigkeit macht stark“.
„Wir müssen jetzt alle nach vorne schauen und einen neuen Anlauf nehmen, um sportlich den Sprung in die Oberliga zu schaffen, wobei auch wir vom Vorstand unsere Hausaufgaben machen müssen“, forderte Walter Eckhoff, der sich im März auf der letzten Jahreshauptversammlung der TSV-Fußballer nach dem Ausscheiden von Hans-Jürgen Engelbrecht noch einmal in die Pflicht nehmen ließ, um für ein Jahr das Amt des Spartenleiters zu übernehmen.
Der dynamische Jungrentner, der am 28. Juli während des Marktspiegel Cups seinen 70. Geburtstag feiern kann, ging mit gutem Beispiel voran, indem er die Sponsorensuche aktivierte, die tatsächlich von großem Erfolg gekrönt wurde, wie der TSV-Fußballchef mit Stolz bestätigte. So soll während des Marktspiegel Cups die Trikotwerbung eines neuen überregional tätigen Hauptsponsors vorgestellt werden. Auch ein Namensgeber für das TSV-Stadion wurde laut Walter Eckhoff gefunden. „Nun müssen wir nur noch sukzessive unsere 2. Mannschaft mit eigenen Nachwuchsspielern aus der A-Jugend Jahr für Jahr so verstärken, um schon bald mit eigenem Nachwuchs für einen Unterbau zu sorgen, der sich nicht auf die 4. Kreisklasse beschränken darf, wo wir jetzt einen Neuanfang starten müssen. Mein Ziel ist es, dass wir mit eigenen Spielern innerhalb der nächsten fünf Jahre mit unserer Reserve in der 1. Kreisklasse spielen“, sagte Walter Eckhoff, der aber auch selbstkritisch genug ist, um zu wissen. „Es bringt uns nicht weiter, wenn wir nur reden. Jetzt sind Taten gefragt, wobei auch wir uns vom Vorstand in die Pflicht lassen müssen.“