TSV Burgdorf muss die Verfolger auf Distanz halten

In den kommenden schweren Spielen muss die TSV Burgdorf nicht nur schön spielen, sondern vor allem auch aggressiv die Zweikämpfe gewinnen. (Foto: Kamm)

Noch schwere Spiele bis zum Beginn der Winterpause

BURGDORF (de). Das war ein Wochenende so recht nach dem Geschmack der TSV Burgdorf. Die letzte Minute im Spiel des Tabellenzweiten TSV Burgdorf gegen den HSC BW Tündern lief bereits, als die Mannschaft von Trainer Volker Herfort einen letzten Versuch startete, um aus dem 0:0 noch einen Sieg zu landen. Und siehe da, die Bemühungen wurden von Erfolg gekrönt, als Patrick Ehlert buchstäblich mit dem Schlusspfiff aus dem Gewühl heraus noch der 1:0-Siegtreffer für seine Mannschaft glückte, die bis dahin erfolglos gegen das Abwehrbollwerk des Hamelner Vorortvereins angerannt war.
„Es war ein glücklicher Sieg für uns“, gab nach dem Schlusspfiff der TSV-Coach zu, der dabei auch an die kritischen Situationen dachte, die seine Mannschaft noch kurz vor dem Abpfiff zu überstehen hatte. Doch blieben die Bemühungen der Gäste zum Glück erfolglos, so dass die Burgdorfer nicht nur zu ihrem achten Heimsieg kamen, sondern auch zu Hause weiter ohne Gegentor blieben.
Der Jubel bei den TSV-Kickern war noch nicht abgeklungen, als die Burgdorfer die Nachricht erhielten, dass der Spitzenreiter OSV Hannover beim SV Alfeld an der Leine mit 2:4 baden gegangen war. Da das Verfolgerduell zwischen Arminia Hannover und dem 1. FC Wunstorf 2:2 endete, war es ein nahezu perfektes Wochenende für die TSV Burgdorf, wie das nachstehende Tabellenbild vor dem letzten Hinrundenspieltag belegt.
So führt der OSV Hannover trotz der Niederlage in Alfeld weiter mit 34 Punkten die Tabelle vor der TSV Burgdorf an, die 33 Zähler aufweist. Auf dem 3. Tabellenplatz rangieren gemeinsam mit jeweils 28 Punkten Arminia Hannover und der 1. FC Wunstorf, gefolgt von dem SV Bavenstedt mit 25 Zählern. Der Zufall will es, dass die TSV Burgdorf in den kommenden Wochen bis zum Beginn der Winterpause es der Reihe nach mit den hinter ihnen platzierten Mannschaften von Arminia Hannover, 1. FC Wunstorf, SV Damla Genc Hannover und dem SV Bavenstedt zu tun hat.
„Da kann sich schon einiges entscheiden, was den Aufstieg betrifft“, glaubt nicht nur Volker Herfort, dessen ganze Aufmerksamkeit erst einmal dem Gastspiel am Sonntag (14 Uhr) bei Arminia Hannover gilt, die nur sechs Punkte Rückstand auf die TSVer aufweisen. Dabei denkt der TSV-Coach noch gerne an die Begegnung vom 13. August des vergangenen Jahres zurück, das in einem denkwürdigen Spiel mit einem 7:6-Sieg seiner Mannschaft endete.