TSV Burgdorf kam beim Sportbuzzer-Turnier auf den dritten Platz

TSVer scheiterten erst nach Neunmeterschießen am Finaleinzug

BURGDORF (kd). Der erhoffte Sieg bei dem mit einer Gesamtprämie von 5.000 Euro dotierten Sportbuzzer Masters 2016 in der hannoverschen Swiss Life Arena, für das sich am Sonntag vor 2.000 Zuschauern die nach Turnierpunkten besten zwölf Hallenteams aus der Region Hannover qualifiziert hatten, gelang der TSV Burgdorf zwar nicht. Doch konnte die Mannschaft von Trainer Diego de Marco trotzdem mehr als zufrieden sein.
So setzte sich der Fußball-Landesligist, der erstmals seinen in der Winterpause vom SuS Sehnde gekommenen Neuzugang Lorenzo Pombo-Wulfes einsetzte, im Spiel um Platz 3 gegen den FC Springe durch Tore von Patrick Hiber, Lorenzo Pombo-Wulfes und Tobias Redemann mit 3:1 im Neunmeterschießen durch. Für den Sieg im kleinen Finale wurden die Burgdorfer von Madsack-Verlagsleiter Günter Evert mit einer für den 3. Platz ausgelobten Rekordprämie von 1.000 Euro bedacht, während die unglücklichen Springer leer ausgingen.
Um noch viel höhere Prämien ging es im Endspiel zwischen dem bis dato noch verlustpunktfreien Regionalligisten TSV Havelse und dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Wer auf einen Sieg des Turnierfavoriten aus Havelse gesetzt hatte, lag daneben. Zwar führte der TSV Havelse im Endspiel lange Zeit durch ein Tor von Deniz Undav mit 1:0 gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, doch gelang Philipp Schmidt 22 Sekunden vor Spielschluss tatsächlich noch der Ausgleich zum 1:1. Im darauf folgenden Neunmeterschießen vergab ausgerechnet Havelses Torhüter Alexander Meyer den Pokalsieg, nachdem er den entscheidenden Strafstoß am Tor vorbeischoss. Dadurch gewann der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide das Turnier mit 4:3 (1:1) nach Neunmeterschießen und damit auch das Sportbuzzer Masters. Für den Turniersieg nahmen die „Krähen" nicht nur von Verlagsleiter Günter Evert einen übergroßen Wanderpokal in Empfang, sondern wurden für ihren Turniersieg auch noch mit einer Rekordprämie von 2.500 Euro belohnt, während sich der TSV Havelse als unterlegene Mannschaft immerhin noch mit 1.500 Euro trösten durfte.
Während der TSV Havelse im Halbfinale keine Mühe hatte, sich trotz eines zwischenzeitlichen 1:2-Rückstandes noch mit 4:2 gegen den Bezirksligisten FC Springe durchzusetzen, scheiterte die TSV Burgdorf erst mit 3:4 (1:1) nach Neunmeterschießen gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide am Einzug in das Finale, nachdem es nach regulärer Spielzeit durch die Tore von Krähenwinkels Helge Heider und Burgdorfs Tobias Redemann noch 1:1 gestanden hatte. Im anschließenden Neunmeterschießen scheiterten ausgerechnet Lorenzo Pombo-Wulfes und Tobias Redemann mit ihren Strafstößen an KK-Torhüter Jan-Hendrik Helms. Während sich auf Seiten der Burgdorfer Dawid Dziegielewski und Patrick Hiber als treffsichere Schützen erwiesen, waren es auf Seiten des TSV KK mit Sebastian Helms, Helge Heider und Philipp Schmidt gleich drei Spieler, was den Ausschlag über den Sieg und damit den Einzug in das Finale bedeutete. „Gegen die Krähenwinkeler stand uns nicht das Glück zur Seite, was wir im Viertelfinale gegen TuSpo Schliekum besaßen“, gab Burgdorfs 2. Vorsitzender Walter Eckhoff zu.
In der Runde der letzten Acht gab es gleich drei Spiele, die erst in den Schlusssekunden entschieden wurden. Nur der TSV Havelse hatte beim 4:1-Sieg über den TSV Stelingen keine Mühe, um eine Runde weiter zu kommen. Dagegen mussten der TSV Krähenwuinkel/Kaltenweide beim 2:1-Sieg über den Koldinger SV, FC Springe beim 3:2-Sieg über den TSV Barsinghausen und auch die TSV Burgdorf bei ihrem 2:1-Sieg über TuSpo Schliekum bis zum Schluss zittern, um eine Runde weiter zu kommen. So kam die TSV Burgdorf erst 15 Sekunden vor dem Abpfiff durch ein Last-Minute-Tor von Noel Köhler zum 2:1-Siegtreffer über den Koldinger SV, nachdem der Koldinger Samaz die 1:0-Führung der Burgdorfer durch Patrick Hiber ausgleichen konnte.
Die dicksten Brocken hatte die TSV Burgdorf allerdings in der Vorrunde B mit dem TSV Havelse und dem HSC Hannover aus dem Weg räumen müssen, um überhaupt ins Viertelfinale einziehen zu können. Nachdem im ersten Vorrundenspiel der Gruppe B der TSV Havelse beim 2:1-Sieg über den HSC Hannover seiner Favoritenrolle gerecht wurde, machten es die Burgdorfer dem TSV Havelse gleich und besiegten im zweiten Vorrundenspiel den HSC Hannover durch ein Tor von Dawid Dziegielewski mit 1:0, was bereits den Einzug in die Runde der letzten Acht bedeutete, während der HSC Hannover ausscheiden musste. Daher war das abschließende Gruppenspiel der B-Gruppe zwischen dem TSV Havelse und der TSV Burgdorf, das die Havelser mit 3:0 gewannen, in sofern nur von Bedeutung, wer als Gruppensieger (TSV Havelse) oder als Zweiter (TSV Burgdorf) in das Viertelfinale einziehen würde.