TSV Burgdorf II und TSG mit schweren Auswärtsspielen

Fabian Kieslich will mit seiner Mannschaft das Heimspiel gegen TV Stadtoldendorf gewinnen. (Foto: Holger Staab)

Lehrter SV mit neuem Coach gegen TV Stadtoldendorf

ALTKREIS (hs). Auch im Februar wird die Handballsaison mit interessanten Begegnungen fortgeführt. In der 3. Liga haben am ersten Februarwochenende sowohl die TSV Burgdorf II bei HF Springe, als auch die TS Großburgwedel beim TSV Altenholz Auswärtsspiele zu absolvieren. Der Lehrter SV freut sich in der Oberliga auf das Spiel gegen Stadtoldendorf, denn erstmals sitzt der neue Trainer Martin Kahle auf der Bank. Die A-Jugend der TSV Burgdorf will mit einer überzeugenden Leistung bei der HSG Freiberg auftrumpfen. Ein Derby steht in der Oberliga der Frauen zwischen der TSV Burgdorf und TuS Altwarmbüchen auf dem Spielplan.
Das Jahr 2013 ist bereits vier Wochen alt und die Handballer aus dem Altkreis Burgdorf starteten mit unterschiedlichen Ergebnissen in das Jahr. Jetzt im Februar sollen viele Erfolge für gute Stimmung in den Teams sorgen und da wird auch die Turnerschaft Großburgwedel gefordert sein. Ob es aber gleich am Sonnabend, 2. Februar, ab 19.30 Uhr mit einem Auswärtssieg klappt, bleibt abzuwarten. Immerhin spielt die TSG beim starken TSV Altenholz und da sitzt der ehemalige und langjährige Spieler der TSG, Klaus-Dieter Petersen, auf der Trainerbank.
Im Hinspiel unterlag die TSG in Burgwedel mit 30:34-Toren. Das ist schon ein Hinweis, dass die Mannschaft um Coach Jürgen Bätjer es schwer haben wird, in der Nähe von Kiel zu gewinnen. Der Gastgeber steht noch in Reichweite der Spitzenteams und will in den Meisterschaftskampf eingreifen. Die Burgwedeler könnten das nur mit einer aggressiven Angriffsleistung und konsequenter Deckungsarbeit, wie zuletzt beim 29:27-Sieg gegen den Oranienburger HC, verhindern. Kay Behnke und Co müssten schon einen guten Lauf haben, damit ein Punktgewinn geschafft werden kann. Aber gerade gegen starke Konkurrenten und ohne den Erfolgsdruck, könnte ein Sieg durchaus zu erzielen sein.
Der deutliche Hinspielsieg mit 26:21-Toren sollte für die TSV Burgdorf II kein Maßstab sein. Gegen HF Springe sicherten sich die Spieler um Sven Lakenmacher im September 2012 zwar einen doppelten Punktgewinn, der kann am Sonnabend ab 18 Uhr aber nur mit einer engagierten Vorstellung wiederholt werden. Nach dem Trainerwechsel haben die Handballfreunde aus dem Deister an Spielstärke gewonnen und wollen in dieser Saison noch etwas bewegen. Zunächst soll der Klassenerhalt gesichert werden und dann einige Favoriten gegen Springe ins Straucheln geraten.
Hoffentlich gelingt das nicht gegen die TSV II, die sich weiter im Vorderfeld der Tabelle aufhalten möchte. Lakenmacher fordert deshalb die Spieler um Hendrik Pollex zu Höchstleistungen auf. Nur ein gemeinsamer Auftritt mit Kampfgeist und gutem Kombinationsspiel kann eine Niederlage verhindern. Die junge Burgdorfer Mannschaft lässt es manchmal an Konstanz und Einsatz vermissen, aber das ist wohl auf die mangelnde Erfahrung zurück zu führen. In Springe könnte ein Erfolg aber für Motivation sorgen, den die weiteren Aufgaben am 15. Februar bei TSV GWD Minden II und am 23. Februar gegen die SG Flensburg/Handewitt II werden nicht einfacher sein.
Der Lehrter SV will am Sonnabend ab 18.30 Uhr gegen den TV Stadtoldendorf erstmals mit dem neuen Trainer Martin Kahle erfolgreich sein. Gegen den Abstiegskandidaten wollen die Akteure um Keeper Moritz Meyer in der Halle an der Schlesischen Straße nichts anbrennen lassen. Mit guter Defensivarbeit und sicheren Treffern soll Stadtoldendorf bezwungen werden. Dann wäre ein Mittelfeldplatz erreicht und der neue Coach könnte ohne Druck weiter an seinen Vorstellungen einer Mannschaft arbeiten.
Im Nachbarschaftsderby der Frauenoberliga zwischen TSV Burgdorf und TuS Altwarmbüchen am Freitag, 1. Februar, ab 20 Uhr wird eine spannende Partie erwartet. Der 33:30-Hinspielerfolg spricht zwar für die Altwarmbüchenerinnen, aber die TSV will sich mit aller Macht gegen eine Niederlage wehren.
In der Jugendbundesliga reist die TSV Burgdorf am Sonntag, 3. Februar, zur HSG Freiberg. Eine Wiederholung des deutlichen 45:35-Sieges der TSV aus der Hinrunde erscheint nicht ausgeschlossen. Die Mannschaft um Trainer Heidmar Felixson muss dazu aber von Beginn an kompromisslos agieren und ihre Stärken auch umsetzen. Das gelang zuletzt nicht immer und so wird ihnen ein Erfolg keineswegs geschenkt.