TSV Burgdorf II mit Heimspiel gegen 1. VfL Potsdam

Keiner kann ihn aufhalten – Hendrik Edeler setzt sich am Kreis durch und erzielt einen Treffer für den Lehrter SV. (Foto: Holger Staab)

TS Großburgwedel reist ohne Erfolgsdruck zum VfL Fredenbeck

ALTKREIS (hs). Noch drei Spieltage, dann ist die Saison in der 3.Liga der Handballer schon beendet. Für die beiden Altkreisvertreter TS Großburgwedel beim VfL Fredenbeck und TSV Burgdorf II gegen 1.VfL Potsdam geht es darum, ihre Tabellenpositionen zu verteidigen oder vielleicht noch den einen oder anderen Platz gutzumachen. In den Aufstiegs- oder Abstiegskampf greifen beide Teams nicht mehr ein. In der Oberliga Niedersachsen reist der Lehrter SV zum MTV Vorsfelde und die Frauen des TuS Altwarmbüchen gastieren beim Northeimer HC.
Während in den Oberligen noch bis Anfang Juni gespielt wird und noch fünf Spieltage auf dem Programm stehen, befindet sich die 3.Liga bereits im Endspurt. Die Turnerschaft Großburgwedel kann die letzten drei Partien genießen und möchte sich mit Erfolgen aus der Serie verabschieden. Der Start zu einer kleinen Schlussoffensive kann am Sonnabend, 27. April, ab 19.30 Uhr beim VfL Fredenbeck eingeläutet werden.
Die Gastgeber haben ihre Mannschaft vor der Saison erneut verjüngt und mit Uwe Inderthal einen engagierten Trainer verpflichtet. Nach dem 12.Platz in der vergangenen Spielzeit sollte die Mannschaft früh den Klassenerhalt sichern. Das gelang aber nicht, denn noch müssen die VfLer zittern. Ein Sieg und die Revanche für den 33:40-Niederlage aus dem Hinspiel in Burgwedel würde helfen. Dagegen haben TSG-Coach Jürgen Bätjer und sein Spieler aber etwas einzuwenden.
Damit ihnen ein Auswärtssieg in der Geestland-Sporthalle in Fredenbeck gelingt, werden sie den ehemaligen Burgdorfer Spielmacher Maciek Tluczynski in seinen Aktionen einschränken müssen. Er erzielte im Hinspiel zehn Treffer. Auch Kreisläufer Birger Tetzlaff (5) und Linksaußen Lukas Kraeft (6) konnten sich in Burgwedel entfalten. Gelingt der TSG ein guter Start ins Spiel und eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten, dann sollte die Mannschaft, trotz einiger verletzter Spieler, aber das Potenzial für einen doppelten Punktgewinn mitbringen.
Gleiches gilt für die TSV Burgdorf II, die sich am Sonnabend ab 19.30 Uhr mit dem Spitzenteam des 1.VfL Potsdam auseinandersetzen muss. Allerdings treten die Spieler um Trainer Sven Lakenmacher in Burgdorf im Heimspiel in der Sporthalle der Gudrun-Pausewang-Schule auf ihren Konkurrenten. Die TSVer haben etwas gutzumachen, denn in der Hinrunde verloren sie in Potsdam mit 30:37-Toren und waren besonders in der Endphase der Partie chancenlos.
Am Sonnabend sollen die damaligen Haupttorschützen des VfL besser bewacht werden. Rückraumspieler Enrico Balduan erzielte immerhin neun Feldtore und auch Kreisläufer Alexander Urban konnte bis zu seiner Disqualifikation in der 39. Spielminute acht Tore beisteuern. Ebenfalls stark Alexander Auerbach, der es auf sechs Treffer brachte. Der Rückraum der Potsdamer ist also brandgefährlich und Lakenmacher sollte sich gegen die Wurfgewalt aus der Fernwurfzone etwas einfallen lassen. Die junge TSV-Garde ist aber lernfähig und will sich nicht noch einmal vorführen lassen. Gelingt es, die Begeisterung vor heimischer Kulisse zu entfachen, dann ist ein Erfolg realisierbar.
Der Lehrter SV kann am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Sporthalle Vorsfelde einen Punktgewinn erkämpfen. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 29:29-Unentschieden und waren gleichwertig, wie es das Ergebnis aussagt. Können die Lehrter die Leistungen der vergangenen Wochen verbessern und sich in der Defensive als Einheit präsentieren, dann haben sie eine Chance auf einen doppelten Punktgewinn, denn im Angriff gehören sie zu den treffsichersten Teams der Liga. Eine Schwächephase könnte aber auch Vorteile für die Vorsfelder bringen und deshalb hofft Trainer Martin Kahle auf eine bessere Vorstellung gegen das Spitzenteam des MTV als zuletzt bei 31:33 gegen die HSG Nienburg.
In der Oberliga der Frauen reist die Mannschaft des TuS Altwarmbüchen am Sonntag, 28. April zum Northeimer HC. Ab 15 Uhr sind Mathias Kistner und seine Spielerinnen nur Außenseiter, obwohl sie in der Hinrunde mit einem 29:25-Sieg überraschten.