TSV Burgdorf II im Derby gegen HF Springe

Niklas Hermann von der A-Jugend der TSV Burgdorf will sich im Heimspiel gegen HSG Freiberg auch der Gegenwehr der Defensive entgegensetzen. (Foto: Holger Staab)

Lehrter SV kann bei Aufsteiger TV Stadtoldendorf punkten

ALTKREIS (hs). Am 4. Spieltag der noch frischen Saison in der 3. Liga steht die TSV Burgdorf II gleich ein Kracher ins Haus. Beim Nachbarschaftsderby gegen HF Springe will die junge Truppe um Trainer Sven Lakenmacher für eine Überraschung sorgen. Der Lehrter SV reist am kommenden Wochenende zum TV Stadtoldendorf und möchte einen Auswärtssieg schaffen. In der Jugendbundesliga sollte der TSV Burgdorf ein Erfolg gegen HSG Freiberg gelingen und in der Frauen-Oberliga kommt es zum Nachbarschaftsduell der beiden Teams TuS Altwarmbüchen und TSV Burgdorf.
TSV Burgdorf II mit seinen Youngstern gegen die Handballfreunde Springe, oder einfach nur ein Nachbarschaftsderby gegen einen der Topfavoriten der 3. Liga? Am Sonnabend, 22. September, könnte es eine voll besetzte Halle in Burgdorf an der Grünewaldstraße geben. Ab 19.30 Uhr stellt sich einer der Topfavoriten für den Aufstieg in die 2. Liga bei der Reserve der TSV vor. Viele Besucher werden die Burgdorfer Halle zu einem Hexenkessel werden lassen.
Der Tabellenzweite der vergangenen Saison, die HF Springe, die erst am letzten Spieltag der Saison noch den Aufstieg verspielten, ist Gast der TSV II. Eine interessante Begegnung, denn nach dem verpassten Aufstieg haben einige Akteure den Club am Deister verlassen, aber namhafte Neuzugänge ersetzten die Abgänge nahtlos. Mit Jendrik Meyer steht neu ein ehemaliger Burgdorfer im Tor und zudem bedienten sich die Springer griechischer Kontakte. Mit den Rückraumspielern Theodoros Evangelikis und Charalampos Mallios wechselten zwei Rückraumspieler nach Springe.
Trainer ist Oleg Kuleshov und der wird seine Mannschaft vor den jungen, schnellen und ehrgeizigen Akteuren aus Burgdorf warnen. Aber nicht nur Meyer ist ehemaliger TSVer, auch Daniel Deutsch und Fabian Hinz spielten bereits im Trikot der TSV und kennen die Heimspielhalle der Gudrun-Pausewang-Gundschule gut. Die Begegnung kann so zu einem offenen Schlagabtausch werden. Die TSV möchte mit einem Sieg zeigen, dass sie in der 3. Liga angekommen ist und die starken Springer wollen weiter in die Spitzengruppe vorstoßen. Favorit sind ganz klar die Gäste, aber vielleicht gelingt es den TSV-Spielern um Niklas Herrmann und Hendrik Pollex eine Überraschung herbeizuführen.
Am 3. Spieltag der Oberliga Niedersachsen reist der Lehrter SV am Sonntag, 23.September, zum TV Stadtoldendorf. Nach durchwachsener Vorbereitung und ebenso unterschiedlichem Saisonstart könnte der LSV einen Auswärtssieg gebrauchen. Das würde Selbstvertrauen für das nächste Heimspiel gegen MTV Soltau geben. Allerdings muss sich der LSV auf einen ganz starken Aufsteiger einstellen. Stadtoldendorf schaffte mit 42:2-Punkten den Sprung von der Verbandsliga in die Oberliga und will sich im Mittelfeld der Liga etablieren. Keine leichte Aufgabe also für Trainer Maik Bodenburg und sein Team, denn besonders in der Sporthalle in Stadtoldendorf ist der Gegner schwer zu bezwingen. Mit ihrer Erfahrung und einer engagierten Leistung sollte dennoch ein doppelter Punktgewinn möglich sein.
In der Jugendbundesliga trifft die TSV Burgdorf in der Burgdorfer Halle an der Grünewaldstraße auf Aufsteiger HSG Freiberg. Am Sonnabend ab 17 Uhr möchte das Team um Coach Heidmar Felixson einen Erfolg verbuchen, um sich in der Spitzengruppe der Liga festzusetzen. In Angriff und Abwehr müssen die TSVer aber eine gute Vorstellung abliefern, sonst könnte auch gegen die keinesfalls starken Freiberger eine Überraschung in der Luft liegen.
Zu einem Nachbarschaftsderby kommt es auch in der Oberliga der Frauen. Am Sonntag ab 17 Uhr gastiert die TSV Burgdorf dabei beim TuS Altwarmbüchen. Nach den bisher gezeigten Leistungen sind die Gastgeberinnen favorisiert. Nach dem Abstieg aus der 3.Liga musste die Burgdorfer Mannschaft vollkommen umgekrempelt werden und muss sich erst einmal einspielen. Die Altwarmbüchener Frauen hingegen sind nach dem Aufstieg in die Oberliga in ihrer Stammformation zusammen geblieben und konnten bisher durchaus überzeugen.