TSV Burgdorf erzielte den dritten Sieg in Folge

Schwere Verletzungen für Patrick Hiber und Emilio Ortega

BURGDORF (kd). Einen teuer erkauften Sieg landete die TSV Burgdorf in der Fußball-Landesliga beim 1:0 (1:0)-Erfolg gegen den SV Alfeld. „Vor dem Spiel auf dem schwer bespielbaren Platz an der Leine habe ich mich noch gefreut, dass mir bis auf Martin Ritter, Operation an der Hacke, und Louis Mau, Grippe, alle anderen 16 Spieler zur Verfügung standen, doch war ich nachher um so schlauer“, gab Patrick Werner zu.
Um so mehr ärgerte sich der Trainer der TSV Burgdorf, dass es sich bei dem Ausfall seiner beiden Leistungsträger um langwierige Verletzungen handelt. So zog sich Patrick Hiber bereits in der 8. Minute bei einem Luftkampf mit einem Alfelder Spieler einen dreifachen Bänderriss zu und wird dadurch länger ausfallen. Zu allem Überfluss erwischte es auch Emilio Ortega kurz vor der Halbzeit, der mit einer schweren Gehirnerschütterung ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
„Das Spiel musste durch die schweren Verletzungen sogar für eine Viertelstunde unterbrochen werden“, sagte Patrick Werner, dessen Freude sich über den 1:0-Sieg durch das Tor von Hassan Jaber (24.) aus verständlichen Gründen daher in Grenzen hielt. „Richtige Freude kommt bei mir trotz des Sieges nicht auf, obwohl wir nach der Winterpause unseren dritten Sieg erzielt haben und dadurch noch ohne Punktverlust sind“, ließ Burgdorfs Trainer trotz der verletzungsbedingten Ausfälle eine gewissen Genugtuung erkennen.
Wenn es nach Patrick Werner geht, dann soll am Sonntag im Heimspiel (15 Uhr) gegen den HSC BW Tündern der vierte Sieg nach der Winterpause folgen. Bereits das Hinspiel konnten die Burgdorfer durch eine frühes Tor von Emilio Ortega beim Hamelner Vorortverein mit 1:0 gewinnen. „Wir dürfen unseren Gegner trotz seines Abstiegsplatzes aber nicht am Tabellenplatz messen. Sonst könnten wir Gefahr laufen, dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen. Schließlich wollen wir unseren einstelligen Tabellenplatz als Sechster verteidigen, auf den wir uns jetzt verbessern konnten.“