TSV-Badmintonnachwuchs schafft Durchbruch auf Bezirksebene

Mit einem großen Erfolg schloss der Badminton-Nachwuchs der TSV Burgdorf das Bezirksranglistenturnier in Bemerode ab: Vivien Störmer, Leona Reinert und Manari Reinert (v.l.). Foto: Roy Gündel (Foto: Roy Gündel)
 
Pia Löwe hat sich mit Platz 1 aus der Formkrise herausgespielt. Foto: Frank Heise (Foto: Frank Heise)

Vier Siege für den Heesseler SV auf Bezirksranglistenturnieren

BURGDORF/HEESSEL (r/jk). Zwei Titel und ein dritter Platz beim Bezirksranglistenturnier in Bemerode, das ist die positive Bilanz des Badminton-Nachwuchs der TSV Burgdorf vom vergangenen Wochenende. Alle drei Teilnehmerinnen der TSV Burgdorf schafften den Sprung aufs Podest. Mit Leona und Manari Reinert gab es gleich zwei Titelgewinne zu feiern - die ersten seit vielen Jahren. Vivien Störmer schaffte zudem sensationell einen dritten Rang und komplettierte das traumhafte Abschneiden der Auestädter. „Es ist der Durchbruch auf Bezirksebene“, urteilte TSV-Pressesprecher Roy Gündel hocherfreut.
Während Manari und Leona Reinert mit der klaren Zielsetzung an den Start gingen, die ersten Turniersiege auf Bezirksebene einzufahren, sollte Vivien Störmer lediglich ihre ersten Erfahrungen auf diesem Niveau sammeln. Da Manari Reinert in der Altersklasse U9 die einzige Starterin war, spielte sie kurzerhand bei den Jungen mit. Und sie zeigte, was sie drauf hat: Mit 21:10 und 21:18 gewann sie gleich ihr Auftaktmatch gegen Jannis Goltermann vom FC Schwalbe Hannover. Es folgten weitere drei Zweisatzsiege und damit ein souveräner Gesamtsieg für die kleine Südstädterin. Selbst im Finale gegen Jan-Hendrik Meyer vom VfL Hameln schaffte sie einen ungefährdeten 21:14 und 21:17-Triumph.
Auch Leona Reinert kämpfte sich ohne Satzverlust bis ins Finale. Dort wartete die topgesetzte Frederike Pfaffe (Germania Hohnhorst). Leona Reinert erwischte einen mäßigen Start und unterlag im ersten Satz mit 19:21. Dann aber wusste sie nachzulegen und zusehends dominierte sie die Begegnung immer mehr. Schließlich holte sie sich die Sätze zwei und drei mit 21:7 und 21:4.
(Besonders beeindruckte diesmal jedoch Vivien Störmer die Burgdorfer Trainerin Aurelia Amrou. Bei ihrem allerersten B-Ranglistenturnier spielte sich Störmer gleich ins Halbfinale, wo sie in zwei knappen Sätzen mit 17:21 und 19:21 gegen ihre Vereinkameradin Leona Reinert unterlag. Abschließend gewann sie jedoch das Spiel um Platz drei und stand damit gleich an Anhieb auf dem Treppchen. Sie sammelte somit nicht nur Erfahrungen, sondern auch jede Menge Punkte für die Rangliste.
„(Das Abschneiden an diesem Wochenende ist der vorläufige Höhepunkt nach dem Wiederaufbau der Nachwuchsarbeit der TSV Burgdorf. Es zeigt sich, dass die konzeptionelle Ausrichtung stimmt“, so Roy Gündel.

Vier Siege für den Heesseler SV
Gleich auf zwei Bezirksranglisten war der Heesseler SV am Wochenende zu Gast. In Bemerode, mit Coach Birte Kistner, Uffe Vajhoj und Christian Thees, gewann im Mädcheneinzel U15 Laura Beigel in einem spannenden Endspiel gegen Lisa Szalai (TSV Bemerode) mit 21:16, 11:21 und 21:19. Auf Platz 3 kam Debora Caspari, die mit 21:12 und 21:15 Annika Hogh vom TC Bissendorf bezwang. Sowohl Debora als auch Laura Beigel sind noch U13-Mädchen, die eine Altersklasse höher spielten.
Auf Platz 3 im Jungeneinzel U11 spielte sich Tom Ole Almes. Im Jungeneinzel U13 war Rene Christiansen am Morgen noch auf einem Ersatzplatz in der Starterliste, rutschte in das Starterfeld herein und belegte mit Platz 6 ein sehr gutes Ergebnis - zumal er erst seit wenigen Monaten Badminton spielt.
Im Dameneinzel U22 standen sich mit Annika Badstübner und Annika Vajhoj gleich zwei Heeßelerinnen im Finale gegenüber, das Annika Badstübner als U17 Spielerin mit 21:17 und 21:13 gewann und ihren zweiten Turniersieg innerhalb von zwei Wochen feierte. Platz 4 und 6 für Moritz Steingrube und Eike Wnendt im Jungeneinzel U17 rundeten den starken Auftritt der Heeßeler in Bemerode ab.
In Jesteburg, am Rande der Lüneburger Heide, schoss sich Pia Löwe endgültig aus der Formkrise heraus. Im Mädcheneinzel U15 gewann sie zunächst gegen die Favoritin Guder (VfL Maschen) klar in zwei Sätzen. Im Halbfinale schlug sie die stärkste Spielerin im Bezirk Lüneburg, Malena Schulz (SV Komet Pennigbüttel), mit 22:20 und 21:18. Das anschließende Finale gewann sie dann in beeindruckender Manier mit 21:12 und 21:14 gegen Nele Hoffmann (VFL Hameln).
Im Mädcheneinzel U17 dominierten die jahrgangsjüngeren Spielerinnen Yvonne Bockemüller und Vivian Caspari das Geschehen. Beide setzten sich sicher ohne Satzverlust bis ins Finale durch, das Yvonne Bockemüller mit 21:11, 16:21 und 21:15 im internen Duell gewann.
Im Jungeneinzel U17 verlor Nils Brandes nach 4 Monaten Verletzungspause nur knapp gegen den späteren Turniersieger Hagen Rövekamp (VfL Lüneburg) mit 20:22 und 20:22 und belegte beim Comeback als jahrgangsjüngerer Spieler zudem einen guten 5.Platz.
„Die Turniersiege haben auf beiden Turnieren entweder die jüngeren Spieler der Altersklasse geholt oder Spieler, die eine Altersklasse weiter oben gespielt haben, das ist sehr bemerkenswert. Der 5. Platz von Nils Brandes nach 4 Monaten Verletzung und vor allem die Leistung dabei ist sehr überraschend gewesen°, so Trainer Frank Heise.