TSV Arpke steht im „Adlerhorst“ unter Zugzwang

Nachholspiele unter der Woche in Arpke, Lehrte und Otze

BURGDORFER LAND (kd). Die Witterungs- und Platzverhältnisse sorgten im Frühjahr dafür, dass vor allem in der Kreisliga etliche Spiele abgesagt werden mussten. So auch die Begegnung zwischen dem TSV Germania Arpke und dem TSV Engensen, die am heutigen Mittwoch, 22. April, von 19.30 Uhr nachgeholt wird.
Während der Tabellendritte TSV Engensen trotz einer 1:0-Halbzeitführung durch das Tor von Mirza Aziri (10.) gegen den Tabellenführer SuS Sehnde noch mit 1:2 unterlag und nun wohl für eine weiteres Jahr mit der Kreisliga vorlieb nehmen muss, zog der TSV Germania Arpke im Kellerduell gegen Yurdumspor Lehrte mit 2:4 (1:1) den Kürzeren, wobei Marvin Pröve (30.) die Arpker sogar in Führung schoss und Tom Lupke (75.) auf 2:3 verkürzen konnte.
Für den morgigen Donnerstag, 23. April, sind die Nachholspiele zwischen FC Lehrte II und dem SV Adler Hämelerwald (18.30 Uhr) und zwischen Hertha Otze und dem TSV Friesen Hänigsen (19 Uhr) terminiert. Während die abstiegsbedrohten Hänigser durch zwei Elfmetertore von Jason Mau (17. und 60.) vor 150 Zuschauern im Derby beim SV Uetze 08 zu einem wertvollen 2:2 (1:1)-Unentschieden kamen, zog Hertha Otze durch zwei späte Tore von Lucas Frenzel (84.) und Hilmi Kezer (85.) bei der Reserve des FC Lehrte mit 0:2 (0:0) den Kürzeren.
Zu den positiven Überraschungen am vergangenen Sonntag zählte auch Adler Hämelerwald, der dem Tabellenzweiten 06 Lehrte nach einem Treffer von Kevin Peter (50.) zur 1:0-Führung am Ende ein 1:1 (0:0)-Remis abluchste.
„Obwohl wir erst am morgigen Donnerstag und die Arpker am heutigen Mittwoch ihre Nachholspiele austragen müssen, waren beide Vereine damit einverstanden, dass die zuschauerträchtige Auseinandersetzung zwischen den Lokalrivalen Adler Hämelerwald und TSV Arpke bereits an diesem Sonnabend, 25. April, von 15 Uhr an in Hämelerwald stattfindet“, ließ „Adler“-Coach Peter Wedemeyer wissen, der am Sonnabend in dem vorgezogenen Nachbarschaftsduell mit mindestens 350 Zuschauer am „Adlerhorst“ rechnet. „Noch mehr Zuschauer waren allerdings im Hinspiel in Arpke anwesend, das wir mit 4:1 gewinnen konnten“, erinnert sich Hämelerwalds Trainer, für dessen Mannschaft es als Tabellenfünfter lediglich ums Prestige geht. Dagegen trennt den TSV Arpke nach einer beispiellosen Misserfolgsserie mit nur drei Punkten aus der Rückrunde als Tabellenzwölften nur noch drei Zähler von einem Abstiegsplatz.