TS Großburgwedel präsentiert fünf Neuzugänge

Die Neuzugänge der TS Großburgwedel (es fehlt Chris Meiser) mit Trainer Jürgen Bätjer (von links): Maurice Herbold, Matthias Reiser, Steffen Dunekacke und Malte Kress. (Foto: Holger Staab)

Trainer Jürgen Bätjer setzt auf junge und talentierte Spieler

BURGWEDEL (hs). „Wichtig ist, mit den jungen Spielern eine Euphorie ins Spiel reinzubringen. Wir wollen am Image arbeiten und mit talentierten Leuten in der 3. Liga eine gute Rolle spielen“, sagte der neue Coach der Turnerschaft Großburgwedel, Jürgen Bätjer, bei der Vorstellung der Neuzugänge für die Saison 2012/2013. Die TSG ist also zuversichtlich, nach dem Aderlass zum Ende der vergangenen Spielzeit, eine schlagkräftige Mannschaft ins Feld zu führen und sie hat aufgrund der Neuzugänge auch allen Grund dazu.
Mit dem 19-jährigen Maurice Herbold konnte die TSG einen Jugendnationalspieler nach Burgwedel locken, der sowohl auf der linken Rückraumposition wie auch im zentralen Rückraum eingesetzt werden kann. Herbold hat ein Doppelspielrecht und kann auch in der Zweitligamannschaft von Eintracht Hildesheim eingesetzt werden. Er kommt genauso aus der Jugend von Hildesheim wie Steffen Dunekacke, der ebenfalls 19 Jahre jung ist. Er ist gelernter Linksaußen und wird sich diese Position mit Malte Kress teilen. Der 23-jährige Kress kommt vom OHV Aurich zur TSG und will in Hannover ein Studium beginnen.
Linkshänder Matthias Reiser gehört in der Gruppe der Neulinge mit 27 Jahren schon fast zum Kreis der erfahrenen Spieler in der TSG. Er kommt von TG Münden und ist für den rechten Rückraum vorgesehen. Als fünften Neuzugang präsentierte Handballchef Dr. Karsten Hoppenstedt Chris Meiser. Er kommt ebenfalls von Eintracht Hildesheim, ist 20 Jahre alt und im mittleren und rechten Rückraum einsetzbar.
„Es gibt eine klare Tendenz, die Mannschaft zu verjüngen und mit den erfahrenen Zugpferden Stelmokas und Lütt eine gemischte Basis zu bieten, um attraktiven Handball zeigen zu können“, meinte Hoppenstedt zu den Verpflichtungen, die mit Zweijahresverträgen ausgestattet sind. In den TSG-Handball soll Leidenschaft und Herz einziehen ist sich Bätjer sicher: „Meine Aufgabe ist es, dies zu realisieren und schnellen und attraktiven Handball zu bieten.“ Auf ein Saisonziel möchte sich Bätjer nicht festlegen. Seine Truppe soll kein „Alibihandball spielen, sondern einen geilen Handball“.
Um das zu schaffen ist auch eine Zusammenarbeit mit der MSG Hannover, dem Zentrum für Sportmedizin angestrebt, um individuelle Trainingspläne für den Ausdauerbereich zu erarbeiten. Auch mit dem Krafttrainer der Bundesligamannschaft der TSV Hannover-Burgdorf, Mark Sandmann, wird es eine Zusammenarbeit geben. Zunächst stehen in der Vorbereitung 4 bis 5 Trainingseinheiten pro Woche auf dem Trainingsplan. Die Vorbereitung beginnt am 25. Juni und die erste Phase geht bis zum 20. Juli. Nach einer Pause geht es dann am 6. August in die zweite und entscheidende Vorbereitungsphase, die mit dem ersten Saisonspiel beim SV Beckdorf am 1. September ab 19.30 Uhr endet.
Bis dahin will Jürgen Bätjer mit seinem Team noch einige Testspiele absolvieren. Bereits festgelegte Termine sind am 9. August gegen VfL Hameln, eine Turnierteilnahme am 11. und 12. August beim Northeimer HC, ein Turnier am 18. August in Burgwedel mit dem SV Altenholz und dem Lehrter SV. Weiterhin wird am 19. August beim SV Alfeld und am 21. August bei TuS Spenge die Form getestet. Vom 24. bis 26. August steht ein Trainingslager mit Partien gegen GW Himmelsthür und TV Stadtoldendorf auf dem Programm. Noch nicht terminiert sind Testspiele gegen Eintracht Hildesheim und HSG Handball Lemgo II.
„Ich bin mit meinem Kader zufrieden, wir sind jung und breit aufgestellt und sehr variabel“, meint Bätjer zu seinem Team, „ein Rückraumspieler wäre allerdings noch gut.“ Und der soll auch noch verpflichtet werden. Vielleicht schon in dieser Woche, um die Kaderplanung der TSG endgültig abschließen zu können.