SV Ramlingen/Ehlershausen hat ein gutes Hallenturnier gespielt

Über 800 Zuschauern verfolgten die Spiele um den „Sieben Berge Cup 2016“

RAMLINGEN/HEESSEL (kd). Winterzeit ist Fußball-Hallenzeit. Das dachten sich auch die Verantwortlichen des SV Ramlingen/Ehlershausen und des Heesseler SV, als sie ihre Zusage für die mittlerweile 19. Auflage des Hallenfußballturniers in Alfeld abgaben, bei dem es in einer bis auf den letzten Platz besetzten Großraumhalle neben dem „Sieben-Berge-Cup“ auch um stattliche Siegprämien bei dem glänzend besetzten Turnier ging.
„Weit über 800 Zuschauer haben in der Alfelder BBS Sporthalle bei der eintägigen Veranstaltung von Beginn an für eine glänzende Atmosphäre gesorgt, was sich auch auf die Stimmung unserer Mannschaft niedergeschlagen hat“, freute sich Ramlingens Trainer Kurt Becker, der mit großem Interesse das Turnier verfolgte. Dass es am Ende nicht zu der Pokalverteidigung reichte, nahm Ramlingens Coach gelassen hin. „Wir haben ein prima Turnier gespielt und das Halbfinale erreicht. Wichtig war mir, dass ich keinen Verletzten zu beklagen hatte“, gab der RSE-Trainer zu.
In der Vorrunde der Gruppe B des mit insgesamt zwölf Mannschaften besetzten Turniers erlebten die Ramlinger im sechsten Spiel gleich eine negative Überraschung, als sie gegen den Klassengefährten MTV Almstedt mit 1:5 den Kürzeren zogen. Daher musste im zweiten Gruppenspiel gegen den Kreisligisten TuSpo Lamspringe unbedingt ein Sieg her, um ins Viertelfinale einziehen zu können. „Dies ist uns dann auch durch den 3:2-Sieg durch die Tore von Dennis Yeboah, Hüseyin Yüksel und Bülent Durduran gelungen“, freute sich Kurt Becker, dessen Mannschaft dann im Viertelfinale weitaus weniger Mühe hatte, um den Bezirksligisten TuSpo Schliekum mit 6:2 zu besiegen.
Unerwartet kam dann allerdings die 0:3-Halbfinalniederlage gegen den WTW Wallensen. „Beim Stande von 0:1 hat Bülent Durduran einen Neunmeter verschossen. Im Gegenzug haben wir dann das 0:2 kassiert. Danach war das Spiel gelaufen“, gestand Kurt Becker ein, dessen Mannschaft dann auch noch das 9-Meterschießen um Platz 3 gegen den MTV Almstedt verlor.
Das anschließende Endspiel wurde zu einer klaren Sache des Turnierfavoriten FC Eintracht Northeim. Der Oberligist, der zuvor in seinen Begegnungen bereits mit einer makellosen Bilanz von vier Siegen und 17:3-Toren geglänzt hatte, besiegte den Außenseiter aus Wallensen deutlich mit 3:0.
Zu den Teilnehmern des Traditionsturnier gehörte auch der Heesseler SV, der es in der Vorrundengruppe A mit dem Bezirksligisten SV Alfeld und dem Kreisligisten TSV Deinsen mit Gegnern zu tun hatte, bei denen ein Weiterkommen möglich schien. Doch unterlagen die Heeßeler sowohl dem SV Alfeld mit 0:3 als auch dem Rekordteilnehmer TSV Deinsen mit 2:3 und mussten daher bereits nach der Vorrunde ausscheiden.