SuS Sehnde setzt sich etwas ab

Sehnder haben es selber in der Hand

SEHNDE (kd). Dieser Sieg war für SuS Sehnde Gold wert. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga konnten die Sehnder vor dem gestrigen Nachholspiel gegen den TSV Bemerode (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) durch den 5:2 (1:0)-Sieg über den TSV Mühlenfeld wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbuchen.
Die Sehnder konnten mit jetzt 33 Punkten und einem positiven Torverhältnis bereits auf den 10. Tabellenplatz der Tabelle vorrücken. Zwar trennt SuS Sehnde nur zwei Punkte von einem direkten Abstiegsplatz, doch ist Trainer Michael Spiegel überzeugt, dass seine Mannschaft in den noch ausstehenden vier Spielen mit der gestrigen Heimpartie gegen den TSV Bemerode, dem noch nicht terminierten Nachholspiel zu Hause gegen den SV Iraklis Hellas sowie den Begegnungen beim TSV Godshorn und zum Abschluss zu Hause gegen Germania Grasdorf noch die nötigen Punkte holen wird, die den Verbleib in der Bezirksliga gewährleisten. „Das Gute ist, dass wir es selber in der Hand haben, den Klassenerhalt zu schaffen", gibt sich Sehndes Coach weiter zuversichtlich.
„Wenn wir uns in den noch ausstehenden Spielen so präsentieren, wie bei unserem 5:2-Sieg über den TSV Mühlenfeld, ist mir nicht bange", erklärte ein zuversichtlicher Sehnder Trainer, der sich nach der 1:0-Führung durch Marius Steinke (32.) eine gute halbe Stunde gedulden musste, ehe sich seine Mannschaft wieder auf das Toreschießen besann. Dem Treffer von Patrick Glage (69.) ließen Marius Steinke (73.), Daniel Neitzke (81.) und Vincent Janiszki (82.) innerhalb von nur zehn Minuten noch die Tore zum 5:0 folgen, ehe zwei Sonntagsschüsse, wie es Sehndes Coach Michael Spiegel formulierte, die Gäste durch Markus Gerberding (86. und 90. +3) noch einmal auf 2:5 herankommen ließen.