SuS Sehnde setzt seinen Vormarsch fort

Nun erwartet der Tabellenvierte den Mühlenberger SV

SEHNDE (kd). „Wir haben als Aufsteiger in die Fußball-Bezirksliga 2 mit 18 Punkten nach nur neun Spielen unser Soll mehr als erfüllt“, stellte nach dem 3:2 (1:1)-Sieg bei den Sportfreunden Ricklingen mit berechtigem Stolz Kotrainer Michael Spiegel vom SuS Sehnde fest, der sich mit seinem Coach Mirko Feuerhahn vor dem Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den Mühlenberger SV auch einig ist. „Es wäre schön, wenn wir mit einem Heimsieg über den letztjährigen Vizemeister unseren derzeitigen 4. Tabellenplatz halten könnten.“
Allerdings sind sich beide Sehnder Trainer darüber bewusst, dass es am Sonntag gegen den derzeitigen Tabellenachten, der den SV Iraklis Hellas mit 2:1 besiegte, eine erheblich stärkere Leistung bedarf, als es beim knappen 3:2-Sieg über den Tabellenletzten Sportfreunde Ricklingen der Fall war.
„Die Ricklinger waren durchaus gleichwertig und hätten sogar einen Punkt verdient gehabt", gab Michael Spiegel zu, der in der kampfbetonten Spielweise des Gegners einen der Gründe sah, dass es bei seiner spiel- und ballorientierten Mannschaft nicht so gut lief wie in den letzten Spielen. Zumal sie bereits in der 27. Minute durch ein Tor von Meric Demirbag mit 0:1 ins Hintertreffen geriet. Für den 1:1-Ausgleich sorgte noch vor der Pause Lorenzo Pombo-Wulfes in der 36. Minute, der in der 48. Minute aufgrund einer Verletzung gegen Ugur Tomen ausgetauscht werden musste, was sich im Nachhinein als Glücksgriff erweisen sollte. So glich Ugur Tomen in der 70. Minute nicht nur die erneute Führung der Ricklinger durch Meric Demirbag aus der 56. Minute aus, sondern sorgte nur wenig später in der 72. Minute mit seinem Doppelschlag zum 3:2 für den Siegtreffer des SuS Sehnde.
Die Chance zum Ausgleich vergab Ricklingens zweifacher Torschütze, als er in der 80. Minute einen Strafstoß vergab. Allerdings hatte sich der Tabellenletzte aus Ricklingen zuvor selber geschwächt, da Admir Ametovski in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit wegen wiederholtem Foulspiels die Ampelkarte zu sehen bekam. Zu allem Überfluss sah in der Nachspielzeit auch noch der eingewechselte Ricklinger Spielertrainer Halil Büyüktopuk wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte, so dass der Tabellenletzte die Partie mit acht Feldspielern beenden musste.