SuS Sehnde muss jetzt zweimal Biss zeigen, um nicht abzusteigen

Ein Beitrag von Klaus Depenau - Gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Mühlenberger SV und TuS Altwarmbüchen

SEHNDE (kd). Der Abpfiff beim Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga zwischen dem Tabellenführer Niedersachsen Döhren und dem SuS Sehnde war am Mittwoch kaum verklungen, da dachte Michael Spiegel schon weiter.
"Mit der 0:2 (0:0)-Niederlage beim Spitzenreiter mussten wir rechnen", zeigte sich der Sehnder Trainer realistisch. "Doch besaßen wir bei den Döhrenern auch unsere Chancen. Bis zur 63. Minute stand es sogar noch 0:0, ehe Tim Finkeldey nach einer Standardsituation der 1:0-Führungstreffer glückte, dem der Tabellenführer dann noch vier Minuten vor dem Abpfiff durch Marcus Örgel (86.) das Tor zum 2:0-Endstand zu Gunsten von Niedersachsen Döhren folgen ließ", berichtete Sehndes Trainer, was die Lage seiner Aufsteigermannschaft vom SuS Sehnde im Kampf um den Klassenerhalt nicht verbessert.
Daher dachte Michael Spiegel schon weiter, als der Abpfiff ertönte. "Jetzt warten innerhalb von drei Tagen zwei entscheidende Spiele auf meine Mannschaft", sagte Sehndes Coach, dessen Mannschaft mit jetzt 24 Punkten als Tabellenzwölften bei Punktgleichheit mit dem TuS Altwarmbüchen, Mühlenberger SV und TuS Davenstedt nur das bessere Torverhältnis von einem Abstiegsplatz trennt.
Es spricht für die Brisanz der kommenden beiden Spiele, dass es SuS Sehnde am morgigen Sonntag um 15 Uhr beim Mühlenberger SV und am Dienstag, 19. April, ab 19.00 Uhr zu Hause mit dem TuS Altwarmbüchen gleich mit zwei Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu tun hat, die nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis gegenüber den Sehndern auf Abstiegsplätzen rangieren.
"Egal, was passiert", sagte Michael Spiegel, der zum Glück wieder auf seinen Torjäger Patrick Glage zurückgreifen kann. "In beiden Spielen dürfen wir nicht als Verlierer den Platz verlassen. Sonst könnten wir selber dran sein."