SuS Sehnde muss die letzten beide Heimspiele gewinnen

Sehnder sind auf den vorletzten Platz abgerutscht

SEHNDE (kd). Nun wird es eng für den Aufsteiger SuS Sehnde im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga. Die Siege der Mitkonkurrenten TuS Altwarmbüchen, FC Can Mozaik und Germania Grasdorf im Überlebenskampf gegen den Abstieg sowie der Abzug von drei Punkten wegen angeblicher Vortäuschung einer Spielabsage gegen den SV Iraklis Hellas haben die Sehnder in erhebliche Schwierigkeiten gebracht.
Zwar hat SuS Sehnde gegen das Urteil Einspruch eingelegt, doch bleibt abzuwarten, wie die zuständigen Gremien letztlich entscheiden. „Nur gut, dass wir es noch selber in der Hand haben, den Klassenerhalt zu schaffen", tröstet sich Sehndes Trainer Michael Spiegel vor dem Nachholspiel am morgigen Donnerstag, 26. Mai, um 19 Uhr gegen SV Iraklis Hellas.
Während SuS Sehnde nach dem Punktabzug mit nun 31 Zählern auf den vorletzten Platz und damit einen Abstiegsrang abgerutscht ist, belegt der SV Iraklis Hellas mit 34 Punkten den 12. Tabellenrang. Ein Sieg der Griechen würde dem Aufsteiger aus der Landeshauptstadt bereits den Klassenerhalt sichern. Doch lässt sich Michael Spiegel auf solche Spekulationen gar nicht erst ein. „Wir müssen nach dem verhängten Urteil jetzt unsere beiden Heimspiele am Donnerstag gegen den SV Iraklis Hellas und am Sonntag ebenfalls zu Hause gegen Germania Grasdorf gewinnen. Dann wären wir aus dem Schneider. Unabhängig davon, ob wir die drei Punkte zurückbekommen."
Da es sich sowohl beim SV Iraklis Hellas und am Sonntag zu Hause gegen Germania Grasdorf (35 Zähler) jeweils um Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt handelt, stehen die Sehnder schon aus diesem Grund unter Zugzwang, um als Sieger vom Platz zu gehen und sich damit für ein weiteres Jahr den Klassenerhalt zu sichern.
Den ersten Aufschlag, bereits vor den beiden noch ausstehenden Spielen gegen Iraklis Hellas und Germania Grasdorf für einen „big point“ mit einem Überraschungssieg beim TSV Godshorn zu sorgen, verpassten die Sehnder bereits am Sonnabend, als sie gegen den Tabellenzweiten mit 0:4 (0:3) das Nachsehen hatten. „Am verdienten Sieg des Meisterschaftsanwärters aus Godshorn besteht kein Zweifel“, räumte Sehndes Trainer ein, dessen Elf durch die frühen Toren der Godshorner durch Hendrik Göhr (3.) und Mirko Burdt (13.) zum 0:2 entscheidend zurückgeworfen wurde. Für das 0:3 zeichnete erneut Hendrik Göhr (45.) in der Schlussminute der 1. Halbzeit verantwortlich, während Michel Rodriguez in der 75. Minute mit dem Treffer zum 0:4 den Schlusspunkt in einer einseitigen Begegnung setzte.