SuS Sehnde kann sich noch selber retten

Sehnder sind beim TSV Godshorn krasser Außenseiter

SEHNDE (kd). Im Schwebezustand befindet sich SuS Sehnde in der Fußball-Bezirksliga. Auf den ersten Blick scheint der Aufsteiger vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend, 21. Mai, ab 15 Uhr beim Tabellenzweiten TSV Godshorn mit 34 Punkten den Klassenerhalt sicher zu haben. Doch trügt das Bild.
Als Tabellenzehnten trennen die Sehnder nur zwei Punkte von einem direkten Abstiegsplatz, den derzeit der FC Can Mozaik einnimmt. „Auch von einem Relegationsplatz, den Germania Grasdorf derzeit belegt, trennen uns nur zwei Punkte", weiß Trainer Michael Spiegel um die Brisanz, in der sich seine Mannschaft im Abstiegskampf befindet. „Außerdem hatten wir bis Pfingsten noch keine Nachricht erhalten, wann die am Himmelfahrtstag ausgefallene Begegnung gegen den SV Iraklis Hellas nachgeholt wird."
Allerdings weiß Sehndes Trainer sehr wohl, dass die derzeitige Punktzahl aller Voraussicht nicht nicht ausreichen wird, um sich den direkten Klassenerhalt zu sichern - selbst unter dem Aspekt, dass die Sehnder den Riesenvorteil haben, von allen abstiegsgefährdeten Mannschaften mit 57:51-Toren als einziges Team über ein positives Torverhältnis zu verfügen, was im Abstiegskampf bei Punktgleichheit einen zusätzlichen Punkt bedeutet.
„Um es nicht am 29. Mai bei uns in Sehnde gegen Germania Grasdorf zu einem Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt kommen zu lassen, wäre es nicht schlecht, wenn wir bereits am Sonnabend um 15 Uhr beim Tabellenzweiten TSV Godshorn für eine Überraschung sorgen“, wünscht sich Michael Spiegel, der aber auf der anderen Seite Realist genug ist, um die Wahrscheinlichkeit als ziemlich gering einzuschätzen. „Der TSV Godshorn wird bei nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer FC Lehrte alles daran setzen, seine noch beiden ausstehenden Spiele zu gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher des FC Lehrte zu hoffen."