SuS Sehnde ist aus dem Tritt gekommen

Am Donnerstag ist Fortuna Sachsenroß zu Gast

SEHNDE (kd). Zu großer Beunruhigung sieht Trainer Mirko Feuerhahn vom SuS Sehnde trotz zuletzt zwei Heimniederlagen gegen den Mühlenberger SV (0:2) und TSV Stelingen (0:2) noch keinen Anlass. „Wir sind jetzt vor dem Nachholspiel am morgigen Donnerstag um 19 Uhr zu Hause gegen Fortuna Sachsenroß Hannover mit 18 Punkten noch immer Tabellenvierter in der Bezirksliga“,stellt der Trainer des Aufsteigers mit Genugtuung fest.
Was dem Sehnder Coach weitaus mehr Kopfschmerzen bereitet, ist die Ladehemmung seines bisher so torgefährlichen Angriffs, der in den ersten neun Punktspielen mit 32 Treffern zu den torgefährlichsten Mannschaften der Fußball-Bezirksliga zählte. „Jetzt haben wir in zwei Heimspielen nicht einmal getroffen und folgedem auch als Verlierer den Platz verlassen“, stellte Mirko Feuerhahn fest, der nun darauf hofft, dass gegen Fortuna Sachsenroß die Torflaute seiner Mannschaft endlich endet. Bei der jüngsten 0:2-Niederlage gegen die mit 11 Punkten abstiegsbedrohte Mannschaft vom TSV Stelingen waren die Sehnder keineswegs schlechter, doch unterliefen den Hausherren zu viele Fehler. „Außerdem fehlte uns die Durchschlagskraft“, bemängelte Mirko Feuerhahn. So reichte das Elfmetertor des TSV Stelingen von Richard Leimann (59.) und ein weiteres Tor von ihm in der 68. Minute aus, um als 2:0 (0:0)-Sieger den Platz zu verlassen.
„Gegen Fortuna wird es erheblich schwerer werden“, glaubt Sehndes Trainer, dem nicht verborgen geblieben ist, dass die Fortunen erst am Sonntag mit einem 4:1- Sieg beim Tabellenfünften SV Ramlingen/Ehlershausen II aufhorchen ließen. Am Sonntag sind die Sehnder erneut im Einsatz. Dann muss die Elf aus dem Großen Freien von 15 Uhr an beim Tabellenzehnten TSV Mühlenfeld antreten, der 11 Punkte aufweist, während die Sehnder mit 13 Punkten über die zweitbeste Auswärtsbilanz aller Mannschaften verfügen.